| 21.04.2011, 11:40 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Der ifo Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands ist im April gesunken. Dies ist der zweite Rückgang in Folge. Wie bereits im Vormonat resultiert die Abschwächung einzig aus weniger positiven Erwartungen der Unternehmen hinsichtlich des weiteren Geschäftsverlaufs. Dagegen hat sich die aktuelle Geschäftslage den Firmenangaben zufolge erneut verbessert. Trotz erheblicher Risiken auf der internationalen Ebene geht es den Unternehmen in Deutschland ausgezeichnet. Im Verarbeitenden Gewerbe hat sich das Geschäftsklima leicht eingetrübt, bleibt aber weiterhin sehr gut. Die Unternehmen blicken weniger optimistisch auf die weitere Geschäftsentwicklung als im März. Mit ihrer momentanen Situation sind sie dagegen nochmals zufriedener. Im Auslandsgeschäft sehen die Firmen wieder größere Chancen. Die vorhandenen technischen Kapazitäten lasten sie stärker aus als zu Jahresbeginn. Damit ist der Auslastungsgrad klar über seinem langjährigen Durchschnittswert. Die Zahl ihrer Beschäftigten wollen die Unternehmen etwas behutsamer erhöhen als im vergangenen Monat. Im Einzelhandel und im Großhandel hat sich das Geschäftsklima abermals etwas abgekühlt. In beiden Handelsstufen sind die Geschäftslage und die Geschäftserwartungen ungünstiger als im Vormonat. Wieder aufgehellt hat sich das Geschäftsklima im Bauhauptgewerbe. Die Befragungsteilnehmer sind hier mit ihrer Geschäftssituation wieder merklich zufriedener. Allerdings sehen sie der Entwicklung in der nächsten Zeit etwas zurückhaltender entgegen als im vergangenen Monat. Weitere Informationen: www.ifo.de |
ifo Institut für Wirtschaftsforschung e.V., München
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