| 08.06.2011, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Der russische Fahrzeugbaukonzern AvtoVAZ und die japanische Nissan Motor Company haben eine technische Zusammenarbeit zur Erhöhung der Effizienz in der Produktion von Kunststoffteilen bei AvtoVAZ vereinbart. Die Vereinbarung sieht vor, binnen drei Jahren in der Kunststoffverarbeitung bei AvtoVAZ die Produktionsstandards von Nissan einzuführen. Ohne zusätzliche Investitionen in neue Ausrüstungen soll dabei eine deutliche Steigerung der Produktivität und des Ausstoßes von Kunststoffteilen erreicht werden. Dies sei notwendig für die geplante Steigerung der Lada-Produktion und die Herstellung von Kunststoffteilen für Nissan-Fahrzeuge. Neben Lada und Nissan wird AvtoVAZ im Ergebnis der Modernisierung auch Kunststoffteile für Renault produzieren können. "Dieses Projekt ist sehr wichtig für uns. Bei erfolgreicher Umsetzung können wir eine substanzielle Steigerung der Effizienz und einen mehr als 30%igen Anstieg der Produktivität ohne nennenswerte Investitionen erzielen", betonte Komarov. Der Direktor der Division Kunststoffverarbeitung von AvtoVAZ, Valerij Yeliseev, erklärte, man werde mit Nissan den gesamten technologischen Prozess rationalisieren. Die Qualität der Erzeugnisse seines Unternehmens entspreche schon heute den Anforderungen der Allianz Renault-Nissan, doch bestehe erhebliches Potenzial bei der Prozessgestaltung. So sei mit den Materialien und Pressformen von Nissan die Produktion eines Stoßfängers in 60 Sekunden möglich, während hierzu bei AvtoVAZ bislang 120 Sekunden erforderlich sind. Quelle: nov-ost.info |
Chemie- und Kunststoffbranche, Russland
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