| 07.07.2011, 06:02 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die Robert Bürkle GmbH lieferte im Mai 2011 zwei Hochleistungsfräsen in die Schweiz, deren Taktzeiten nach Herstellerangaben rund 20 Prozent über dem Branchenstandard liegen. Die Maschinen, auf denen EPS-Dämmstoffplatten bearbeitet werden, sind die ersten Maschinen dieses Typs, die Bürkle innerhalb von fünf Monaten entwickelt, herstellt und jetzt ausliefert. Der Anlagenproduzent mit schwäbischen und westfälischen Wurzeln liefert und integriert die Fräsanlagen inklusive Fördertechnik in die bestehenden Heißdrahtschneidanlagen, an die Swisspor-Standorte in Steinhausen (Kanton Zug) sowie Chatel St. Denis (Kanton Freiburg). Besonderes Merkmal dieser Maschinen sei die hohe Fräsleistung von mehr als 30 Dämmplatten à 1.000 x 500 Millimeter pro Minute. "Alle zwei Sekunden kann eine Platte an Ober- oder Unterseite längs und quer bis maximal 90 Millimeter tief gefräst werden", erklärt Produktmanager Jens Tiemann. Nötig sind diese Schlitze, um Spannungen abzubauen, die entstehen, wenn sich die Dämmstoffplatten bei der Montage an der Hausfassade durch Sonneneinstrahlung aufheizen. Voraussetzung für die hohe Schlagzahl der Maschine soll das von Bürkle neu entwickelte, hoch energieeffiziente Vakuum-Transportsystem sein, sowie völlig neue Konzepte mit Spezialbürsten für Vereinzelungs- und Stapelstationen. Das Energie raubende und ruckende Anfahren und Bremsen sei nun passé. Bürkle ersetzte hochdynamische, servogesteuerte Achsen durch kurvengesteuerte Bewegungen. "Dadurch läuft die gesamte Anlage sehr ruhig und sicher", sagt Tiemann. Das erkläre wiederum die hohe Gesamtleistung der Anlage, die auch neuartige, graphithaltige Dämmstoffplatten wie Neopor bearbeiten könne. Intelligent will Bürkle die Integration der Anlagen in bestehende Produktionslinien gelöst haben. "Die Swisspor beispielsweise wird die Fräsen als Inline-Bypass an ihren bestehenden Heißdrahtschneideanlagen einfügen. Die sonst nötigen Zwischenlager entfallen restlos", verdeutlicht Tiemann. Eine andere Besonderheit sei der um bis zu einem Drittel verringerte Platzbedarf der neu entwickelten Systeme. Für die ausgelieferten Fräsanlagen benötigt Swisspor demnach eine Grundfläche von weniger als 100 Quadratmetern. Über Bürkle Bürkle blickt mit Werken in Freudenstadt, Paderborn und Mastholte auf eine 90-jährige Firmengeschichte zurück. Der Anlagenhersteller konstruiert und liefert neben den Komponenten für die Bearbeitung von Dämmstoffplatten Maschinen, auf denen Plastikkarten, Leiterplatten, Photovoltaikmodule und Holzwerkstoffe profiliert, beschichtet, bedruckt, kaschiert und laminiert werden. Weitere Informationen: www.buerkle-gmbh.de, www.swisspor-gruppe.com |
Robert Bürkle GmbH, Freudenstadt
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