| 25.08.2011, 06:10 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Mit einem neuen Solar-Carport wird der Pkw-Stellplatz zum Lieferanten für Ökostrom an dem Designer und (Elektro-)Autobesitzer gleichermaßen ihre Freude haben dürften. Ausgerüstet mit Leichtbau-Solarmodulen, bei denen Plexiglas von Evonik eine "tragende Rolle" spielt, soll er jetzt beim Hersteller Mage Sunovation in die Serienfertigung gehen. Der neue Fotovoltaik-Carport nutzt Plexiglas als Träger für die Solarzellen – ein Material, mit dem die Solarmodule ganz nach Wunsch in Form gebracht werden können. Neben unbestreitbar futuristischem Design und den Solarmodulen für die Energieerzeugung sind energiesparende Hochleistungs-LED, Bewegungsmelder, die die Beleuchtung einschalten, und eine Steckdose zum Aufladen eines Elektroautos vorhanden. Die acht Quadratmeter großen Fotovoltaikfläche soll genügend Strom produzieren, um den Bedarf eines Elektroautos zu decken, das etwa 40 Kilometer pro Tag bewegt wird. Ein für Evonik konstruierter Carport steht seit kurzem in Darmstadt – direkt vor dem neuen Leichtbaustudio, in dem Kunststoffteile für den Leichtbau für Automobil- und Luftfahrtindustrie, Solar- und Architekturbranche gezeigt werden. Die Solarzellen sind zwischen zwei Platten aus Plexiglas eingebettet. Die Deckplatte ist aus Vollmaterial gefertigt, während für die untere Abdeckung eine leichtere Stegplatte gewählt wurde. Ein Mehrkomponenten-Gel zwischen den beiden Platten sorgt für einen festen Modulverbund. Das geringe Gewicht des Leichtbau-Solarmoduls – es wiegt laut Anbieter rund 60 Prozent weniger als ein vergleichbares Glas-Glas-Modul – macht eine aufwändige Unterkonstruktion überflüssig und eröffnet vielfältige Designmöglichkeiten: von verschiedenen Farben bis zu einer satinierten Unterseite. Bei dem Modell in Darmstadt haben sich die Designer für eine Hinterleuchtung der Module mit Stäben aus LED entschieden. Werden die Stäbe über die beiden an den Enden sitzenden LED angeleuchtet, verteilen sie das Licht gleichmäßig über die gesamte Länge. Die LED können über Bewegungsmelder eingeschaltet werden. Bei der oberen Platte stehen Wetterfestigkeit, mechanische Eigenschaften und die Lichtdurchlässigkeit (Transmission) im Vordergrund. Hier wurden die transmissive Eigenschaften auf den Wirkungsbereich von Solarzellen abgestimmt sind: Die Platte lässt, so der Hersteller, energiereiche Strahlung zwischen 350 und 380 Nanometer besser passieren als andere Kunststoffe. Die Serienproduktion soll noch 2011 starten. Weitere Informationen: www.evonik.com, sunovation.de |
Evonik Industries AG, Essen
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