| 19.10.2011, 06:10 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
|
|
Extrusion Dies Industries, LLC (EDI) hat angekündigt, seine gesamte Flachdüsen-Aufarbeitung in Chippewa Falls in ein größeres Werk zu verlegen, das ausschließlich für die Aufarbeitung von Düsen, die Herstellung von Ersatzteilen und andere Servicearbeiten vorgesehen ist. Der Umzug sei Teil eines laufenden Lean Manufacturing Programms von EDI. Er soll auf Kundenseite zu höherer Produktivität führen, indem EDI Düsen schneller bearbeiten könne, die zur Reinigung, Oberflächenerneuerung, Reparatur, Überholung oder für Systemverbesserungen wie z. B. den Umbau von einer manuellen in eine automatische Düse an das Unternehmen geschickt wurden, so Marketingleiterin Kelly Harings-Mrozinski. "Mit einem Werk, das vollkommen auf die Belange von Aufarbeitungen ausgerichtet ist, stellt EDI sicher, dass jede Düse, die wir zur Aufarbeitung erhalten, weniger Zeit in unserem Werk und mehr Zeit dort verbringt, wo sie hingehört, und dort verkaufsfähige Ware für den Kunden produziert", sagte Harings-Mrozinski. Bisher fand die Aufarbeitung in Chippewa Falls im gleichen Werk am Sitz der weltweiten Unternehmenszentrale statt, in dem EDI neue Düsen produziert. Bis Oktober werde EDI den Umzug der Metallbearbeitungs- und Poliermaschinen, die für die Aufarbeitung verwendet werden, zusammen mit einer Belegschaft von mehr als 20 Ingenieuren, Werkzeugbauern und Technikern in das neue, 1.190 m² große Service-Center abgeschlossen haben, das in einem separaten Teil des Technology-Centers in der Nähe der Unternehmenszentrale untergebracht ist. Der Umzug macht zusätzliche Flächen für das rasch wachsende Neudüsengeschäft des Unternehmens frei, so der globale Servicemanager Scott G. Smith. EDI will in dem Service-Center nicht nur Flachdüsen, sondern auch weiterhin Blasfoliendüsen aufarbeiten und die Oberflächen verschlissener oder beschädigter Gummiwalzen instandsetzen, die bei Folien- und Beschichtungsprozessen zum Einsatz kommen. Durch diesen Umzug wird EDI sein Servicegeschäft in nur einem Jahr erheblich ausbauen können, erklärt Smith. "Mit der demnächst verfügbaren größeren Halle und der damit einhergehenden höheren Effizienz werden wir das jetzt schon recht ansehnliche Aufarbeitungsgeschäft ausweiten können", sagte er. "Derzeit ist geplant, dass im Service-Center an fünf Tagen pro Woche rund um die Uhr gearbeitet wird. Wir können aber auch auf sieben Tage umstellen, wenn die Auftragslage dies erfordern sollte." Für die Lebensdauer einer Flachdüse spielt Aufarbeitung eine wichtige Rolle, denn damit kann der Extrusionsverarbeiter oder Substratveredler eine hohe Produktivität aufrechterhalten, Stillstandszeiten für Wartungsarbeiten minimieren, Produktfehler verhindern und in einigen Fällen sogar neue Produktfunktionen hinzufügen, die nicht zum Lieferumfang gehörten, als die Düse neu war. Zusätzlich zu dem Werk in Chippewa Falls betreibt EDI voll ausgestattete Aufarbeitungswerke in Deutschland und China und hat seine Aufarbeitungstechnologie in Lizenz einem Werk in Japan gegeben, das von der Kodama Chemical Industry Company, Ltd. betrieben wird. Neben der Überholung von EDI-Düsen kann EDI mit seiner Aufarbeitungstechnologie auch Düsen aufarbeiten, die von anderen Herstellern stammen, und dafür sogar Ersatzteile bereitstellen. Darüber hinaus bietet EDI einen Express-Service für dringende Bedürfnisse seiner Kunden an und kann kleinere oder provisorische Reparaturen im Werk des Kunden durchführen. Weitere Informationen: www.nordson.com |
Extrusion Dies Industries, LLC, Chippewa Falls, Wisconsin, USA
» insgesamt 15 News über "EDI" im News-Archiv gefunden
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
| » zurück zum Seitenanfang |
Top-Meldungen der letzten Tage
Recycario: rLDPE-Regranulat gewinnt an Marktgewicht - Preisvorteil von LDPE-Neuware schwindet
Infinex Group: Ausbau der Führungsstruktur - Erweiterung der Geschäftsleitung
Barnes-Molding-Solutions: Bündelung der Spritzgießkompetenzen unter neuem Namen „Spectrix“
Eko-Punkt: Übernahme der Recycling Dual GmbH von Smurfit Westrock in Planung
Plastic Manufacturing Group: Investor übernimmt Standorte Diepersdorf und Lüdenscheid
KraussMaffei Extrusion: Recyclinglösungen für mechanische und chemische Verfahren
Meist gelesen, 10 Tage
Plastic Manufacturing Group: Investor übernimmt Standorte Diepersdorf und Lüdenscheid
KraussMaffei Extrusion: Recyclinglösungen für mechanische und chemische Verfahren
Borouge International: Patrick Jany neuer Finanzvorstand
Weiss Kunststoffverarbeitung: Hohe Auslastung und Investitionen im Jubiläumsjahr
Cedo: Übernahme des italienischen PE-Recyclers Polimero
Baerlocher: PFAS-freie Verarbeitungshilfen und Additivblends fürs Recycling
Meist gelesen, 30 Tage
Domo: Leunaer Werk durch Übernahme gesichert - Künftige Firmierung unter Leuna-Polyamid GmbH
Plastic Manufacturing Group: Investor übernimmt Standorte Diepersdorf und Lüdenscheid
ASS Maschinenbau: Dr. Andreas Külschbach neuer Geschäftsführer
BASF: Neuen Verbundstandort in Zhanjiang offiziell in Betrieb genommen
Evosys: Vertriebspartnerschaft mit Schaeffler für Medizintechniklösungen im Osten der USA
KraussMaffei Extrusion: Recyclinglösungen für mechanische und chemische Verfahren
Meist gelesen, 90 Tage
HydroDyn Recycling: Sanierungsverfahren eingeleitet
Playmobil: Produktion in Dietenhofen wird verlagert
Terbrack Kunststoff: Insolvenzverfahren eröffnet
Dom Polymer-Technik: Insolvenzverfahren eröffnet
Fischer Werkzeugbau: Einstellung des Geschäftsbetriebs – Produktionsstätte wird versteigert
Tupperware: Verkauf der Produktionsstandorte in Lateinamerika
Neue und gebrauchte Maschinen & Anlagen finden Sie in der großen Maschinenbörse.
Kostenfreie Nutzung aller Börsen! Registrieren Sie sich jetzt!
| Experimentelle und simulative Analyse der Mischwirkung in Einschneckenextrudern
|