| 29.06.2012, 06:02 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die deutsche Kunststoffverpackungsindustrie beurteilt die aktuelle wirtschaftliche Lage nach Angaben des IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V. weiterhin positiv. 43 Prozent der befragten IK-Mitglieder bewerten sie demnach mit gut, 52 Prozent mit befriedigend. Die Unternehmen selbst erwarten für das 3. Quartal 2012 leicht rückläufige Umsätze, der Saldo sinkt gegenüber dem Vorquartal von +7,2 auf -1,1 Punkte. Insoweit fällt die Prognose des IK-Konjunkturtrends für das dritte Quartal 2012 um einiges positiver aus als die Bewertung des ifo-Geschäftsklimaindex. Kritischer sehen die Firmen die Entwicklung im nächsten Quartal bei den Exporten. Hier sinkt demnach der Saldo um fast 30 Punkte. Damit werde die sich weiter verschlechternde Konjunktur in etlichen EU-Staaten bestätigt. Die Auswirkungen der Euro-Krise treffen jetzt auch immer mehr den deutschen Mittelstand. Höhere Stromkosten durch EEG-Umlage Vor diesem Hintergrund wird erwartet, dass die bevorstehende weitere Kostenlawine bei der EEG-Umlage (Erneuerbare-Energien-Gesetz) zu einem zusätzlichen Risiko für die Verpackungshersteller wird. Experten prognostizieren schon für 2013 eine Erhöhung von jetzt 3,59 Cent pro kWh auf 5 Cent pro kWh, das wäre ein Anstieg von 40 Prozent innerhalb eines Jahres. Angemerkt wird weiterhin, dass die Opposition im Bundestag in diesem Zusammenhang sogar eine noch höhere Belastung der Industrie zugunsten der privaten Endverbraucher fordere. Aus Sicht von IK-Hauptgeschäftsführer Ulf Kelterborn wird diese Entwicklung nicht nur Arbeitsplätze und Investitionen gefährden, auch eine zunehmende Abwanderung von Industrieunternehmen in Länder mit wesentlich günstigeren Stromkosten könnte die Folge sein. Weitere Informationen: kunststoffverpackungen.de |
IK - Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V., Bad Homburg
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