| 04.07.2012, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Rund 8,6 Millionen Euro hat Kunststoffverarbeiter Gaplast in den neuen Produktionsstandort in Peiting investiert. Nach elf Monaten Bauzeit übergab das Unternehmen Peneder Bau am 29.06.2012 einen Neubau mit 5.100 m² Nutzfläche. Der Hersteller von Kunststoffverpackungen für die Pharma-, Kosmetik- und Medizintechnik-Branche will seinen Umsatz in den nächsten Jahren verdoppeln. Zu den Kunden gehören nach eigenen Angaben Unternehmen wie Boehringer Ingelheim, Roche, L’Oréal oder Ratiopharm. Weil am Gaplast-Stammsitz in Saulgrub-Altenau die Produktionskapazitäten erschöpft waren, soll der neue Standort Peiting mit 5.100 m² Produktions- und Bürofläche zum Wachstumsmotor werden. Hier wird der Schwerpunkt der Spritzgießproduktion angesiedelt – der Hauptumsatzbringer. Zuletzt hatte Gaplast mit 120 Mitarbeitern rund 18 Millionen Euro erwirtschaftet. Geplant sei, den Umsatz binnen sieben Jahren zu verdoppeln. Entsprechende Erweiterungsszenarien seien bereits berücksichtigt. Die geografische Ausrichtung des Gebäudes, Größe und Anordnung der Fenster, thermische Isolierung, ein maßgeschneidertes Lüftungskonzept, Abwärmenutzung aus den Produktionsprozessen, ein neues Reinraumkonzept, das Energiemonitoring und eine zentrale Gebäudeautomation sollen 80 % der Heiz- und 60 % der Kühlkosten einsparen. Statt die gesamte Produktionshalle als Reinraum zu bauen, wurden „Airshower Boxen“ bei 28 Spritzgießmaschinen installiert. Damit werden die Spritzteile unmittelbar nach dem Werkzeugauswurf geschützt und gleichzeitig bei minimiertem Energiebedarf gekühlt. Das bringe erhebliche Kostenvorteile gegenüber dem Konzept, die gesamte Produktionshalle als Reinraum zu gestalten, was eine kaum vertretbare Energieverschwendung bedeutet hätte. Weitere Informationen: www.gaplast.de, www.peneder.com |
Gaplast GmbH, Saulgrub-Altenau
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