| 04.09.2012, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
|
![]() ![]() DuPont Performance Polymers hat Anschlagpuffer aus thermoplastischem Kunststoff entwickelt, die die gegenwärtigen, aus Polyurethan hergestellten Ausführungen substituieren sollen. Diese Bauteile sind am oberen Ende des Federbeins angeordnet. Dort fangen sie Stöße auf, die bei vollem Einfedern auftreten können, und verbessern dadurch das Fahrverhalten - (Bild: DuPont) Als Schlüsselbotschaft will DuPont auf der Fakuma seine Fähigkeit unterstreichen, Kunden im Rahmen effizienter Kooperationen bei der Annahme technischer Herausforderungen, der Erfüllung gesetzlicher und branchenspezifischer Regelungen und dem Erreichen von Nachhaltigkeitszielen zu helfen. Der neue Anschlagpuffer und der auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Bürostuhl werden als zwei Beispiele für solche, gemeinschaftlich realisierte Innovationen vorgestellt. Der Anschlagpuffer – eine als Teil von Kfz-Feder-Dämpfer-Systemen verbaute Zusatzfeder zur Verbesserung des Fahrzeugverhaltens und -komforts selbst unter anspruchsvollen Bedingungen – wird aus DuPont™ Hytrel® TCP-ET hergestellt und bietet laut Anbieter diverse Vorteile gegenüber den aktuellen, auf Polyurethan basierenden Alternativen. In Zusammenarbeit mit OEM bei der Konstruktion, Materialauswahl und Verarbeitung hat DuPont ein patentiertes Blasformverfahren zur Herstellung von Formteilen entwickelt, die eine optimale Energieaufnahme ermöglichen soll. Mit Hilfe der nichtlinearen Finite Element Analysis (FEA) sowie des ,Experten-Systems‘ von DuPont lässt sich die konstruktive Ausführung des Anschlagpuffers aus Hytrel® an individuelle OEM-Anforderungen hinsichtlich der statischen und dynamischen Eigenschaften anpassen. Der neue Bürostuhl – der ,Generation by Knoll®‘ – wird mit Kunststoffen von DuPont hergestellt, die in Teilen auf nachwachsenden Rohstoffen basieren. Ausschlaggebend für dessen Nachgiebigkeit und Stabilität sei der Einsatz von DuPont™ Hytrel® RS ,Renewably Sourced‘ Thermoplastisches Elastomer sowie von DuPont™ Crastin® PBT für die ,Flex Back‘ Rückenlehne und das ,Dynamic Suspension‘ Feder-Dämpfer-System des Stuhles. Neue nachhaltige Lösungen Angesichts der weltweit hohen Bedeutung von Nachhaltigkeit will DuPont auch eine Vielzahl seiner innovativen Nachhaltigkeitslösungen präsentieren. Dazu gehört ein erweitertes Angebot an langkettigen Polyamiden, die jetzt verstärkt in den Markt eingeführt werden. Dieses umfasst u.a. modifiziertes PA 612 und auf nachwachsenden Rohstoffen basierendes PA 610, die darauf ausgerichtet sind, PA12 in Anwendungen des Brems- und Kraftstoffsystems zu substituieren. Andere nachhaltige Produkte sind halogenfrei flammgeschützte DuPont™ Zytel® PA-66-Typen, die dank einer neuen Thermostabilisator-Technologie extrem hohen Dauertemperaturen widerstehen können, und eine umfangreiche Reihe von halogenfrei flammgeschützten DuPont™ Zytel® HTN Polyamiden für besonders anspruchsvolle Anwendungen wie Komponenten für Surface Mounted Devices (SMD, oberflächenmontierte Bauelemente) oder Hand Held Devices (HHD, tragbare elektronische Geräte). In diesen Bereich gehört auch das kürzlich vorgestellte schlagzähmodifizierte, durch besonders geringe Emissionen gekennzeichnete DuPont™ Delrin® 300TE. Dieser Werkstoff erweitert die Breite der Anwendungen von POM, unter anderem auf Automobil-Innenteile, die eine hohe Schlagfestigkeit erfordern. Besucher des Messestandes können sich darüber hinaus über den neuen Ethylen-Acrylat-Kautschuk (AEM) DuPont™ Vamac® Ultra HT informieren, der die Familie der Vamac Ultra Hochleistungskautschuke erweitert und den Angaben zufolge einer Dauertemperatur von bis zu 180 °C sowie Temperaturspitzen bis zu 200 °C widersteht. DuPont bietet der weltweiten Automobilindustrie über 100 Werkstoffe und Produktfamilien. Über sein globales anwendungstechnisches Netzwerk arbeitet DuPont Automotive zusammen mit Kunden entlang der gesamten Wertschöpfungskette an der Entwicklung neuer Produkte, Werkstoffe, Bauteile und Systeme, die dazu beitragen sollen, die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern zu verringern und die Menschen und die Umwelt zu schützen. * ,halogenfrei‘ bedeutet hier, dass Halogene kein beabsichtigter Rezepturbestandteil der genannten Produkte ist. Weitere Informationen: www.dupont.com, www.fakuma.plastics.dupont.com Fakuma 2012, Friedrichshafen, 16.-20.10.2012, Halle B4, Stand 4201 |
DuPont de Nemours International Sarl., Genf, Schweiz
» insgesamt 58 News über "DuPont" im News-Archiv gefunden
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
| » zurück zum Seitenanfang |
Top-Meldungen der letzten Tage
KraussMaffei: Autonome Qualitätsregelung und kompakte Automation für die Spritzgießproduktion
Wintec: Zweiplattenmaschine fertigt 360 Kleiderbügel pro Stunde
Polyblend: Vier Millionen Euro für Ausbau der Produktion von Kunststoffcompounds mit Rezyklatanteil
Billion: Strategische Partnerschaft mit Engel – Fokus künftig auf Service statt Neumaschinengeschäft
Antolin: Stillhalteabkommen mit Anleihegläubigern
LyondellBasell: Umsatz und Ergebnis steigen im zweiten Quartal deutlich
LyondellBasell: Pyrolysereaktoren für MoReTec-Anlage in Wesseling installiert
Meist gelesen, 10 Tage
Billion: Strategische Partnerschaft mit Engel – Fokus künftig auf Service statt Neumaschinengeschäft
Kunststoff-Veredelung Franz Kistenberger: Insolvenzverfahren eröffnet
Amcor: Berry-Integration liefert höhere Synergien als geplant
Antolin: Stillhalteabkommen mit Anleihegläubigern
LyondellBasell: Pyrolysereaktoren für MoReTec-Anlage in Wesseling installiert
Evonik: Claus Rettig übernimmt vorübergehend Führung des Konzerns
LyondellBasell: Umsatz und Ergebnis steigen im zweiten Quartal deutlich
Meist gelesen, 30 Tage
Erema: Gruppe bleibt trotz deutlichem Umsatzrückgang profitabel
Polymer-Gruppe: Großbrand zerstört Lagerhalle in Pferdsfeld
SKZ: Neue Haitian-Spritzgießmaschine für die Fachkräftequalifizierung
Hexpol: Schweden übernehmen italienischen Compoundeur Vipa
Plastika Kosovo: Recyclingbetrieb startet nach Großbrand neu mit verdoppelter Kapazität
Meist gelesen, 90 Tage
Durotherm: Übernahme durch swissplast group sichert Fortführung der Standorte Haiterbach und Lindlar
Karl Hess GmbH & Co. KG: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Dreher: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
VBI Plastic: Vorläufiges Insolvenzverfahren angeordnet
Evonik: Stellenabbau und Ausstieg aus dem Polyester-Geschäft angekündigt
Erema: Gruppe bleibt trotz deutlichem Umsatzrückgang profitabel
Dann veräußern Sie diese kostenlos
in der Rohstoffbörse.
| Kunststoffchemie für Ingenieure
|