| 10.09.2012, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Plasmatreat will auf der Fakuma 2012 den Besuchern live demonstrieren, wie sich zwei inkompatible Kunststoffe primerfrei vereinen lassen.Polypropylen (PP) und PUR-Schaum mögen einander nicht, wenn es um die gemeinsame Haftung geht. Es sei denn, das unpolare PP wird auf eine Weise vorbehandelt, dass sich seine Oberfläche verändert und die Oberflächenenergie soweit ansteigt, dass sie für die PUR-Haftung empfänglich wird. Wie einfach, effektiv und umweltfreundlich das geschehen kann, wollen die Plasmatreat GmbH und ihr Systempartner, der Schäumanlagenspezialist CeraCon GmbH, auf dem gemeinsamen Messestand anhand ihrer Giveaways - kleinen vor Ort gefertigten Bilderrahmen - live vorführen. Das Ungewöhnliche an den Rahmen sei, dass man sie in Nassräumen und sogar in der Dusche nutzen könne - doch dafür müssen sie erst einmal wasserdicht sein. Die Dichtigkeit wird durch die Vorbehandlung der Polypropylen-Rahmenrückwand mit der Atmosphärendruck-Plasmadüsentechnologie Openair und einem anschließend auf die vorbehandelte Fläche aufgebrachten 1K-PUR Schaum erreicht. Im Gegensatz zu anderen Vorbehandlungsverfahren erzielt das Plasma den Angaben zufolge einen doppelten Effekt: Es reinigt und aktiviert demnach die Materialoberfläche in ein und demselben Arbeitsgang. Die Vorbehandlung mit der Plasmaenergie bewirke eine relevante und exakt justierbare Steigerung der Adhäsionsfähigkeit und Benetzbarkeit der unpolaren Kunststoffoberfläche. Unmittelbar nach der Vorbehandlung erfolgt der Auftrag der Schaumdichtung. Das Ergebnis: Die sonst unverbindbaren Kunststoffe PUR und PP sollen nun fest aneinander haften. Die Schaumraupe könne sich auch beim anschließenden Auflegen der Glasscheibe und des Rahmenvorderteils nicht mehr lösen. Die Dichtigkeit sei zu 100% erreicht und dem „bebilderten“ Duscherlebnis stehe nun nichts mehr im Wege. Der vorgeführte Haftungsprozess wird als bedeutend für die industrielle Fertigung von dichtungsrelevanten PP-Bauteilen für den Außenbereich beschrieben. Als Schwerpunkte werden dabei die Automobilbau- und Elektroindustrie genannt. Bei den hier verbauten Kunststoff-Sicherungsabdeckungen für beispielsweise Batterien oder Schaltschränke, für Scheinwerfer, Leiterplatten oder Lampen, müssen die PUR-Dichtungen so gut haften, dass das Eindringen von Feuchtigkeit und Stäuben mit absoluter Sicherheit ausgeschlossen werden könne. Dieser Anspruch werde durch die hochwirksame Vorbehandlung mit Openair-Plasma gewährleistet. Weitere Informationen: www.plasmatreat.de, www.ceracon.com Fakuma 2012, Friedrichshafen, 16.-20.10.2012, Halle A1, Stand 1421-1 |
Plasmatreat GmbH, Steinhagen
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