| 13.02.2013, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Produktsicherheit, Präzision, Leistung und zuverlässige Reproduzierbarkeit und niedriger Energieverbrauch – Engel Austria will während der Medtec Europe 2013 zeigen, wie sich die steigenden Anforderungen der Medizintechnikproduzenten Systemlösungen kosteneffizient umsetzen lassen. Als Demonstrationsobjekt sollen Autoinjektorteile in Zwei-Komponententechnik dienen.Auch Hersteller medizinischer Produkte müssen zunehmend auf die Stückkosten achten. Hochintegrierte und automatisierte Fertigungszellen können die Investitions- und Betriebskosten senken. Die Anlagen benötigen in der Regel eine deutlich kleinere Stellfläche, die Lagerung von Zwischenprodukten entfällt und in vielen Anwendungen lassen sich durch das Zusammenfassen von Arbeitsschritten zudem die Prozessstabilität und die Qualität der Endprodukte steigern. Während der Messe sollen auf einer Engel E-Motion 80H/80W/180 T WP combi in Reinraumausführung ABS und TPE in einem servoelektrischen 16+16-fach-Indexplattenwerkzeug in einem Arbeitsschritt verarbeitet werden. Diese Exponat werde gemeinsam mit Systempartnern realisiert, darunter Hack Formenbau, SHL (Scandinavian Health), Piovan, Max Petek Reinraumtechnik und Stäubli. Roboterintegration eröffnet neues Sparpotenzial Das Teilehandling übernimmt ein in die Steuerung der Spritzgießmaschine integrierter Easix Mehrachs-Industrieroboter. Die Integration der Steuerung erschließe dem Anwender zusätzliche Effizienzpotenziale. Die Bewegungsbefehle für den Roboter fügen sich in die Maschinensteuerung ein, so dass sich der Maschinenbediener nicht in zwei unterschiedliche Bedienlogiken einarbeiten muss. Viele Arbeiten, für die sonst ein Programmierer hinzugezogen werde, könne der Bediener selbst erledigen, was die Verfügbarkeit der Fertigungsanlage erhöhe. Da der integrierte Roboter Zugriff auf die Maschinenparameter hat, lasse sich das Zusammenspiel zwischen Handling und Maschinenbewegungen optimieren. Beispielsweise kann der Roboter bereits mit der Entnahme der Spritzgießteile starten, bevor das Werkzeug vollständig geöffnet ist, was die Zykluszeit verkürzt. ![]() Ein Roboter legt die Spritzgießteile lageorientiert auf Trays ab, der Trayserver wurde für den Einsatz im Reinraum entwickelt. GMP-gerechter Trayserver reduziert Kontaminationsrisiko Die Fertigungszelle ist als Reinraum gekapselt. Der integrierte Trayserver wurde für den Einsatz im Reinraum entwickelt, denn Austakt- und Fördersysteme werden häufig als Ursache für Kontaminationen ausgemacht. Um Abrieb und Partikellast zu reduzieren, sind laut Anbieter für Trays und Förderbänder ausschließlich GMP-gerechte Werkstoffe im Einsatz und es wird auf Umlenkungen verzichtet. Die Trays dienen dazu, die Spritzgießteile lageorientiert an eine nachfolgende Montagemaschine zu übergeben. Sich vorher schlau machen Bereits einen Tag vor Eröffnung der Medtec Europe 2013 startet bei Engel der Branchentreff für Medizintechnik-Experten in Wurmberg bei Stuttgart. Kunden, Partner und Interessierte sind eingeladen, sich über Maschinen- und Automatisierungstechnik, Prozesstechnologien und Systemlösungen zu informieren, Trends zu diskutieren und sich mit anderen Experten und Anwendern auszutauschen. Weitere Informationen: www.engelglobal.com, www.medteceurope.com MEDTEC Europe 2013, 26.-28.02.2013, Stuttgart, Halle 1, Stand I20 |
Engel Austria GmbH, Schwertberg, Österreich
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