| 10.06.2013, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die US-amerikanische ExxonMobil Chemical hat an ihrem Standort in Singapur in einer neuen Cracker-Anlage die Ethylen-Produktion aufgenommen. Laut Pressemitteilung des Unternehmens wird der neue Cracker die Versorgung bereits in Betrieb genommener neuer Produktionsanlagen für Polyethylen (PE), Polypropylen (PP), Metallocen-Elastomere und aromatische Kohlenwasserstoffe an dem Standort gewährleisten. Der Geschäftsführer von ExxonMobil Asia Pacific, Matthew Aguiar, erklärt in der Aussendung: "Diese Erweiterung gibt ExxonMobil eine unvergleichliche Flexibilität hinsichtlich der Rohstoffversorgung und schafft die Voraussetzung dafür, dass der Petrochemiekomplex in Singapur die wachsenden Märkte von China bis zum indischen Subkontinent und darüber hinaus versorgen kann." Medienberichten zufolge verfügt der neue, sogenannte Mega-Cracker am ExxonMobil-Standort im Stadtteil Jurong über eine Kapazität von 1 Mio. Tonnen Ethylen, 500.000 Tonnen Propylen und 340.000 Tonnen Benzol im Jahr. Die Jahreskapazitäten des gesamten Komplexes erhöhen sich dadurch um rund 1,4 Mio. Tonnen auf künftig etwa 2,6 Mio. Tonnen Polymere und Elastomere. Der mit einem 375-MW-Kraftwerk mit Kraft-Wärme-Kopplung ausgestattete Petrochemiekomplex umfasst nunmehr u.a. drei Anlagen für lineares Polyethylen niedriger Dichte (PE-LLD) und zwei PP-Anlagen. Ursprünglich war die Inbetriebnahme der neuen Anlagen bereits 2011 geplant, aktuellen Meldungen zufolge kam es jedoch aufgrund der Komplexität des Projekts sowie der schlechten Wirtschaftslage zu Verzögerungen. Die Investitionen von ExxonMobil Chemical in die Erweiterung ihres Standorts in Singapur beliefen sich demnach auf mehrere Mrd. USD. Weitere Informationen: www.exxonmobil.com, www.exxonmobilchemical.com |
Chemie- und Kunststoffbranche, Singapur
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