| 11.07.2013, 06:01 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Nach der strategischen Neuausrichtung meldet der Balda-Konzern, Anbieter hochwertiger Kunststofflösungen, Auftragserfolge bei namhaften Kunden. So sei im Segment Balda Technical die Zusammenarbeit mit einem Audiospezialisten des Premium-Segments aus den USA deutlich ausgeweitet worden. Bei der Produktion am Standort Anaheim in Kalifornien komme erstmals durch Technologietransfer von Deutschland in die USA eine innovative Fertigungstechnologie zum Einsatz. Dabei wird die Oberflächendekoration direkt in den Produktionsprozess integriert und so eine hochwertige Haptik beim Produkt erzeugt. Auch das Segment Balda Medical profitiere zunehmend von den strategischen Chancen, die der Ende 2012 erfolgte Erwerb der US-Kunststoffspezialisten Balda C. Brewer und Balda HK Plastics eröffne. So liegen demzufolge Balda Medical mittlerweile erste Anfragen von Balda-Kunden aus Europa vor, die in den USA produzieren möchten. Die Vereinigten Staaten gelten als der weltweit größte Markt für medizintechnische Produkte. Balda verfügt in Übersee über Medical-Produktionsstandorte in Anaheim, Ontario und Oceanside, die sich alle im US-Bundesstaat Kalifornien und damit in einem der ´Medical-Valleys´ befinden. Zudem habe Balda Medical einen weiteren internationalen Kunden mit Hauptsitz in Deutschland gewonnen. Für diesen namhaften Hersteller von Medizintechnikgeräten wird Balda den Angaben zufolge im Bereich Küvettentechnologien produzieren. Konzernumsatz zwischen 85 und 90 Mio. Euro im Visier Auf Basis der aktuellen Auftragslage geht der Vorstand für das Geschäftsjahr 2013/2014 (Bilanzstichtag: 30. Juni) auf aktueller Portfoliobasis, also ohne weitere Akquisitionen, derzeit von einem Konzernumsatz zwischen 85 und 90 Mio. Euro sowie von einer EBITDA-Marge (Verhältnis EBITDA/Umsatz) im hohen einstelligen Prozentbereich aus. Vor Konzernumlage würden beide operativen Segmente voraussichtlich bereits die angestrebte EBITDA-Marge von 15 Prozent erreichen. Dominik Müser, Vorstand der Balda AG: „Die neue Balda ist für globale Kunden sowohl in den USA als auch in Europa ein zunehmend attraktiver Partner. Immer deutlicher zeigt sich, dass die Ende 2012 getätigten Akquisitionen in den USA der richtige Schritt waren. Beide US-Firmen haben seit der Erstkonsolidierung ab 1. Januar 2013 positiv zum Konzernergebnis beigetragen. Sie werden auch im gerade begonnenen Geschäftsjahr 2013/2014 einen wichtigen Beitrag zum geplanten Umsatzwachstum und zur Verstärkung der positiven Ertragsentwicklung im Balda-Konzern leisten.“ |
Balda AG, Bad Oeynhausen
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