| 24.03.2014, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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![]() Mehr als 100 Fachexperten aus ganz Deutschland trafen sich zur Tagung "Variotherme Werkzeugtechnik" des Kunststoff-Netzwerk Franken in Bayreuth. Im Auftaktvortag von Martin Eichlseder von der KraussMaffei Technologies GmbH in München wurde die dynamische Werkzeugtemperierung in der Serienproduktion am Beispiel des CoverForm Verfahrens vorgestellt. Im Anschluss daran präsentierte Guido Peters von der gwk Gesellschaft für Wärme Kältetechnik mbH in Kierspe Möglichkeiten zur Prozessoptimierung durch dynamische Temperaturführung. Während Fluid basierte Lösungen im Wesentlichen für die ganzheitliche Temperierung von Oberflächen mit qualitativen, hochwertigen Eigenschaften eingesetzt werden, eignen sich im Werkzeug integrierte keramische Hochleistungsheizungen mit ihrer hohen, punktgenauen und zeitlich akkurat dosierbaren Leistungsdichte laut Peters besonders gut für die lokale Temperierung abgegrenzter, definierter Werkzeugsegmente. ![]() Die Referenten v.l.n.r.: Stefan Hofmann, Guido Peters, Angelo Librizzi, Hans Rausch, Dr. Fritz Dorner, Martin Eichsleder und Bernd Hüttel. Dr. Fritz Dorner von der ONI‐Wärmetrafo GmbH in Lindlar erläuterte mit dem Vortrag "Impulskühlung und Variothermie" die Vorteile einer Impulskühlung bei variothermen Prozessen. Stefan Hofmann von der Werkzeugbau Siegfried Hofmann GmbH in Lichtenfels stellte anschließend die variotherme Werkzeugtemperierung mit Dampf vor. Neben der dynamischen Werkzeugtemperierung mit Fluiden biete sich der Einsatz von Dampf an, was Werkzeugtemperaturen von bis zu 200°C ermögliche. Die Zukunft der Variothermtechnik sei in der Kombination mit anderen Spritzgusstechnologien, wie Gasinnendruck und Gasaußendruckverfahren, Spritzprägen und in Verbindung mit MuCell, so der Referent. "Edle Oberflächen mittels variothermer Temperierung" präsentierte Bernd Hüttel von der Dr. Schneider Unternehmensgruppe aus Kronach‐Neuses. Er stellte kommende Trends im Fahrzeuginnenraum vor. Die Anforderungen werden von Designern vorgegeben und die Technologie zur Umsetzung dieser Vorgaben müsse letztendlich den Designanforderungen folgen. Bei Dr. Schneider kommen bereits heute eine Vielzahl variothermer Technologien zum Einsatz, ohne die es nicht mehr möglich sei, die Anforderungen der Kunden zu erfüllen. "Dass die Veranstaltung schon 14 Tage vorher ausgebucht war, hat uns gefreut, da es zeigt, dass wir richtig liegen, wenn wir unsere Angebote an den Interessen unserer Mitglieder ausrichten", resümiert Hans Rausch, Geschäftsführer vom Kunststoff‐Netzwerk Franken e.V.. Weitere Informationen: www.kunststoff-netzwerk-franken.de |
Kunststoff-Netzwerk Franken e.V., Bayreuth
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