| 05.01.2026, 09:45 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Amcor beteiligt sich an einem dreijährigen Innovationsprojekt zur Förderung des werkstofflichen Recyclings von Lebensmittelverpackungen aus Polyethylen (PE) und Polypropylen (PP) aus Haushaltsabfällen in Dänemark. Das Projekt mit dem Namen Circular Recycling Innovation for Sustainable Packaging („CRISP“) wird vom Danish Technological Institute geleitet und zielt darauf ab, ein funktionsfähiges, großskaliges Kreislaufsystem für starre Kunststoff-Lebensmittelverpackungen aufzubauen. Neben Amcor sind weitere Industriepartner aus der Lebensmittelproduktion sowie Unternehmen der Abfall- und Recyclingwirtschaft beteiligt. Amcor bringt technisches Know-how aus dem eigenen Recyclingprozess sowie aus der Verpackungsentwicklung ein. Dazu zählen Erfahrungen aus der „CleanStream“-Recyclinganlage im britischen Leamington Spa sowie aus der Verpackungsproduktion am Standort Randers in Dänemark, insbesondere im Umgang mit recycelten Materialien für Lebensmittelanwendungen. CRISP verfolgt das Ziel, Post-Consumer-Kunststoffabfälle aus Haushaltssammlungen so aufzubereiten, dass daraus wieder lebensmitteltaugliche Verpackungen hergestellt werden können. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der systematischen Rückverfolgbarkeit von Materialien mit Lebensmittelkontakt entlang des Recyclingkreislaufs. Langfristig soll ein neuer Markt für vollständig zirkuläre Lebensmittelverpackungen aus recyceltem HDPE (rHDPE) und recyceltem PP (rPP) entstehen. Das Projekt steht im Kontext der europäischen und nationalen Regulierung. Die EU strebt bis 2030 eine Kunststoffrecyclingquote von 55 Prozent an. Gleichzeitig fordert die geplante EU-Verordnung über Verpackungen und Verpackungsabfälle (PPWR), dass der überwiegende Teil der Kunststoffverpackungen bis dahin recyclingfähig gestaltet sein muss. In Dänemark ergänzt das System der erweiterten Herstellerverantwortung (Extended Producer Responsibility, EPR) diese Vorgaben, indem Hersteller für die von ihnen in Verkehr gebrachten Verpackungen finanziell verantwortlich sind und Anreize für recyclinggerechtes Design geschaffen werden. Nach Einschätzung der Projektpartner kann CRISP einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung einer funktionierenden Kunststoffkreislaufwirtschaft in Dänemark leisten. Die im Projekt entwickelten Lösungen sollen zeigen, unter welchen technischen und organisatorischen Voraussetzungen geschlossene Recyclingkreisläufe für Lebensmittelverpackungen realisierbar sind und wie sich diese entlang der gesamten Wertschöpfungskette umsetzen lassen. Die CRISP-Partnerschaft läuft von 2025 bis 2028 und wird im Rahmen des dänischen Umwelttechnologie-Förderprogramms MUDP als sogenanntes Leuchtturmprojekt unterstützt. Beteiligt sind unter anderem Svensk Plaståtervinning, Aage Vestergaard Larsen, Pharma-Tech A/S, Arla Foods amba, Nestlé Nordics, Vana sowie das Danish Technological Institute. Amcor betreibt in Großbritannien mit der „CleanStream“-Technologie eine mechanische Recyclinganlage für Haushaltskunststoffe, die in bestehende Abfallwirtschaftsstrukturen integriert ist. Der Standort Leamington Spa verfügt über eine Kapazität, die es ermöglicht, einen erheblichen Anteil der im Vereinigten Königreich gesammelten PP-Abfälle aus Haushalten zu recyceln. Weitere Informationen: www.amcor.com |
Amcor, Zürich, Schweiz
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