| 07.01.2026, 09:39 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die aktuelle Konjunkturumfrage der IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V. zeigt für den Jahresbeginn 2026 eine weiterhin verhaltene Stimmung in der Kunststoffverpackungs- und Kunststofffolienindustrie. Vor dem Hintergrund einer insgesamt schwachen gesamtwirtschaftlichen Lage und anhaltender Unsicherheiten rechnen die Unternehmen mehrheitlich nicht mit einer raschen konjunkturellen Erholung. An der Umfrage beteiligten sich 109 Unternehmen der Branche. Ein Großteil der Befragten bewertet die allgemeine wirtschaftliche Situation in Deutschland kritisch. Rund 70 Prozent stufen die Wirtschaftslage als schlecht ein, knapp 28 Prozent als befriedigend und weniger als zwei Prozent als gut. Damit bestätigt die Branche die Einschätzung eines weiterhin angespannten wirtschaftlichen Umfelds. Für das erste Quartal 2026 erwarten die Unternehmen überwiegend eine Seitwärtsbewegung der eigenen Geschäftsentwicklung: Etwa zwei Drittel gehen von stabilen Absatzmengen aus, während rund 18 Prozent einen weiteren Rückgang erwarten und 16 Prozent mit einer Verbesserung rechnen. Auch im Exportgeschäft dominiert Zurückhaltung. Etwa zwei Drittel der Unternehmen rechnen mit unveränderten Ausfuhren. Gleichzeitig bleibt die Ertragslage unter Druck. Die Hälfte der Befragten erwartet keine Veränderung der Profitabilität, 41 Prozent gehen von einer Verschlechterung aus und lediglich neun Prozent rechnen mit einer Verbesserung. Entlastend wirkt aus Sicht vieler Unternehmen die Rohstoffversorgung. Rund drei Viertel der Befragten erwarten eine stabile Verfügbarkeit von Rohstoffen, knapp 19 Prozent rechnen mit einer Verbesserung, während nur sechs Prozent eine Verschlechterung befürchten. Besonders deutlich zeigt sich die vorsichtige Einschätzung bei der Beschäftigungsentwicklung. Zwar planen 63 Prozent der Unternehmen, ihre Belegschaft konstant zu halten, doch rund 30 Prozent rechnen mit einem Abbau von Arbeitsplätzen. Nur gut sechs Prozent erwarten einen Beschäftigungsaufbau. Im Vergleich zum Vorjahresquartal verstärkt sich damit der Trend zu einer defensiven Personalpolitik, ohne dass ein flächendeckender Stellenabbau angezeigt wäre. Insgesamt deutet die Umfrage darauf hin, dass die Kunststoffverpackungs- und Folienindustrie 2026 als Übergangsjahr einschätzt. Die Unternehmen setzen auf eine allmähliche Stabilisierung der Konjunktur, erwarten jedoch kurzfristig keine deutlichen Wachstumsimpulse. Weitere Informationen: |
IK - Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V., Bad Homburg
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