| 25.03.2014, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Für den Spezialmaschinenbauer LPKF verlief das Jahr 2013 sehr erfolgreich. Der niedersächsische Konzern steigerte seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr (115,1 Mio. EUR) um 13 Prozent auf 129,7 Mio. EUR. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag mit 23,2 Mio. EUR ebenfalls über dem Vorjahreswert von 20,4 Mio. EUR. Dies entspricht einem Plus von 14 Prozent, teilt das Unternehmen mit. Die EBIT-Marge liegt mit 17,9 Prozent im Branchenvergleich weiterhin auf einem sehr hohen Niveau. Damit wurden die Ziele für das Jahr 2013 sowohl beim Umsatz als auch beim EBIT voll erreicht. Das Wachstum 2013 wurde zu einem großen Teil von einem sehr starken Geschäft mit Systemen zur Laser-Direktstrukturierung (LDS) getragen. Eine besondere Rolle spielte dabei Südkorea. Nachdem sich dort die größten Elektronikkonzerne erst in der jüngeren Vergangenheit für den Einsatz der LDS-Technologie entschieden hatten, zog die Nachfrage 2013 stark an. „Praktisch alle namhaften Smartphone-Hersteller weltweit setzen mittlerweile LDS-Technologie made in Niedersachsen ein“, sagt Dr. Ingo Bretthauer, Vorstandsvorsitzender von LPKF. Auch die Bereiche Rapid Prototyping und Kunststoffschweißen entwickelten sich positiv und trugen zum Umsatzwachstum bei. Der Umsatz im Solargeschäft war 2013 erwartungsgemäß rückläufig, weil ein Großauftrag aus dem Jahr 2011 planmäßig abgearbeitet wurde. Ein neuer Auftrag mit einem Volumen von 15 Mio. EUR im ersten Quartal 2014 ist ein positives Signal für das LPKF-Solargeschäft. Der Auftragsbestand lag zum Jahresende mit 17,7 Mio. EUR deutlich unter dem Vorjahreswert von 34,3 Mio. EUR. Im Vorjahr lag der Auftragsbestand durch Großaufträge am Jahresende relativ hoch. Der Auftragseingang erreichte mit 113,1 Mio. EUR fast das Niveau des Vorjahres (124,1 Mio. EUR). Trotz eines eher verhaltenen Starts in das laufende Geschäftsjahr blickt LPKF optimistisch in die Zukunft. Der Trend der Miniaturisierung und Funktionsverdichtung in elektronischen Geräten biete immer neue Möglichkeiten für das Präzisionswerkzeug Laser und die Lasertechnik entwickele sich rasant weiter. Auch im abgelaufenen Geschäftsjahr hat LPKF rund 10 Prozent des Umsatzes in die Entwicklung neuer Lasertechnologien investiert. Insgesamt bestätigt der Vorstand seine Prognose und erwartet für den LPKF-Konzern bei einer stabilen Entwicklung der Weltkonjunktur einen Umsatz von 132-140 Mio. EUR für 2014. Die EBIT-Marge sollte 2014 zwischen 15 und 17 Prozent liegen. Für die Geschäftsjahre 2015 und 2016 rechnet der Vorstand in einem stabilen wirtschaftlichen Umfeld mit einem Umsatzwachstum von durchschnittlich rund 10 Prozent pro Jahr und einer EBIT-Marge zwischen 15 und 17 Prozent. Vor dem Hintergrund der positiven Ergebnisse in 2013 und der guten Perspektiven für das Geschäftsjahr beabsichtigen Vorstand und Aufsichtsrat, der Hauptversammlung am 5. Juni 2014 eine Dividende von 0,25 EUR je Aktie vorzuschlagen, das entspricht unter Berücksichtigung einer stattgefundenen Kapitalerhöhung exakt der Dividende, die im Vorjahr gezahlt wurde. Über LPKF LPKF Laser & Electronics AG produziert Maschinen und Lasersysteme, die in der Elektronikfertigung, der Medizintechnik, der Automobilindustrie und bei der Herstellung von Solarzellen zum Einsatz kommen. Rund 20 Prozent der Mitarbeiter sind im Bereich Forschung und Entwicklung beschäftigt. Weitere Informationen: www.lpkf.com |
LPKF Laser & Electronics AG, Fürth
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