| 24.03.2017, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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![]() In dieser Rückansicht eines Zweischichtmodells von Nordsons "Premier" Fluidbeschichtungsdüse sind die Ausgleichsblöcke entlang der Düsenbreite angeordnet. Die Ausgleichsbleche ragen aus ihnen hervor. An der Seite der Düse sind zwei Fließkanäle zu sehen, die auf die Düsenlippen gerichtet sind - (Bild: Nordson). Beim Standarddesign für Premier-Schlitzdüsen mit fester Lippe und für Ultracoat-Schlitzdüsen mit anpassbarer Lippe ändert der Bediener die Höhe des Austrittsspalts - und damit die Nassfilmdicke der Beschichtung -, indem er dünne Streifen aus Metall, sogenannte Einlegebleche, zwischen die Düsenkörper legt und dann noch weitere Bleche an der Düsenrückseite platziert, um die dadurch verursachte Verschiebung der Lippen-Stirnflächen auszugleichen und zu gewährleisten, dass sie wieder in der ursprünglichen Ebene liegen. Bisher war laut Nordson die Verwendung dieser „Ausgleichsbleche“ bei Mehrschichtdüsen komplizierter, denn man musste ausrechnen, welche Blechdicke erforderlich war, um möglichst parallele Lippen-Stirnflächen zu erhalten. Das neue Design soll derartige Berechnungen überflüssig machen, für ein genaueres Fluchten der Lippen-Stirnflächen sorgen und menschliche Fehler verhindern. ![]() Die Schemazeichnung zeigt, wie eine Änderung der Einlegeblechstärke das Fluchten der Lippen bei einer Standard-Fluidbeschichtungsdüse (oben) und bei Nordsons neuem Design beeinflusst - (Grafik: Nordson). So wie in der Vergangenheit sind die Einlege- und Ausgleichsbleche in Stärken von bis zu 1,524 mm lieferbar. Bei dem neuen Design hängt die Genauigkeit des Versatzausgleichs nicht mehr von der Stärke des Einlegeblechs ab. Mehrere Beschichtungsdurchgänge durch einen einzigen Produktionslauf zu ersetzen, bedeutet laut Nordson mehr Ausstoß, weniger Maschinenbelastung, weniger Energieverbrauch und weniger Ausschuss. Da die Stärke jeder Schicht gesteuert werden kann, sollen weitere Kosteneinsparungen erzielt werden können, indem ein zu hoher Verbrauch teurer Fluide mit hoher Funktionalität verhindert wird. Gleichzeitig habe der Substratveredler die Flexibilität, zur Einschichtproduktion zurückzukehren, indem er einfach das Beschickungsventil des nicht verwendeten Fließkanals schließt. Weitere Informationen: www.nordson.com |
Nordson Corporation, Chippewa Falls, Wisconsin, USA
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