| 23.05.2018, 11:12 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Fünf Tage lang drehte sich vom 14.-18. Mai 2018 in München auf der IFAT 2018, weltweit größte Umwelttechnologiemesse, alles um die Themen Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft. Im besonderen Fokus standen hier insbesondere die Themen „Ressourcen nachhaltiger nutzen“, „Kunststoffe effektiver recyceln“, „Wasser und Abfall 4.0“, „Mikroplastik filtern“ und „die digitale Transformation der gesamten Branche“. Mehr als 141.000 Fachbesucher aus über 160 Ländern kamen nach München (2016: 136.885 Besucher). Dabei legte die IFAT vor allem international zu. Zu den stärksten Gewinnern zählen (in dieser Reihenfolge): Japan, Russland, Australien, China und Slowenien. Insgesamt präsentierten 3.305 Aussteller aus 58 Ländern ihre Produkte und Innovationen für die boomende Umweltbranche. Verbraucher treiben die Industrie an Vor allem ein wachsendes Bewusstsein bei den Verbrauchern und deren Forderung nach Nachhaltigkeit stärken die Branche. Bundesumweltministerin Svenja Schulze sprach aus, was viele Menschen rund um den Globus beschäftigt: „Wir müssen Ressourcen stärker nutzen, Kunststoffe und andere Materialien effektiver recyceln und verhindern, dass Plastikabfälle in unsere Umwelt gelangen. Es gilt, überflüssiges Plastik zu vermeiden.“ Hier haben Technologien eine Schlüsselrolle: „Auf der IFAT haben wir intelligente und innovative Umwelttechnologien gesehen, die bereits Teil der Lösung vieler unserer Umweltprobleme sind.“ Dabei sprach die Branche auch einen Appell aus, so zum Beispiel Herwart Wilms, Geschäftsführer von Remondis SE & Co. KG: „Die Technologien stehen parat. Für einen geschlossenen Rohstoffkreislauf müssen die Produkthersteller jetzt die Verwendungsquote für Recyclingrohstoffe deutlich anheben.“ Die nächste Ausgabe der IFAT findet vom 4. bis 8. Mai 2020 auf dem Messegelände in München statt. Weitere Informationen: www.ifat.de IFAT 2020, 4.-8. Mai 2020, München |
Messe München GmbH, München
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