| 10.09.2019, 06:04 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Der in London ansässige Chemiekonzern Ineos hat die Übernahme der Sparte für Verbundwerkstoffe der US-amerikanischen Ashland Global Holdings abgeschlossen (siehe auch plasticker-News vom 23.11.2018). Darüber informierte Ineos dieser Tage in einer Pressemitteilung. Der im November vergangenen Jahres vereinbarte Deal umfasste demnach 19 Produktionsstandorte in Europa, Nord- und Südamerika, Asien und im Nahen Osten, die mit insgesamt rund 1.250 Beschäftigten zusammen einen Jahresumsatz von über 1,1 Mrd. USD erwirtschaften. Dazu gehört u.a. auch ein Werk zur Herstellung des Zwischenprodukts 1,4-Butandiol (BDO) im deutschen Marl, das in die Konzernsparte Ineos Solvents eingegliedert wird. Die übrigen Ashland-Standorte, an denen vor allem ungesättigte Polyesterharze, Vinylesterharze, Gel-Beschichtungen sowie glasfaserverstärkte Kunststoffe produziert werden, bilden künftig die neue Sparte Ineos Composites. Der CEO von Ineos Enterprises, Ashley Reed, erklärt in der Aussendung: "Die künftige Sparte Ineos Composites bietet mit hervorragenden Mitarbeitern und Produktionsanlagen für den Konzern neue Wachstumschancen am Markt für Verbundwerkstoffe." Laut aktuellen Angaben von Ashland belief sich das finanzielle Volumen der Transaktion mit Ineos auf insgesamt 1,015 Mrd. USD. Nach der Veräußerung der Verbundwerkstoff-Sparte wird sich Ashland nun auf den Bereich Spezialchemikalien konzentrieren, wo sich das Unternehmen zum einem der führenden Anbieter entwickeln will. Weitere Informationen: www.ineos.com, www.ashland.com |
Ineos, Schweiz
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