| 08.10.2019, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Kunststoffe mit Metalleffekten gelten heutzutage als wichtiges Designelement – sei es bei automobilen Sichtteilen, in der Möbelindustrie, in der Elektronik oder bei Haushaltwaren.Das Thüringer Unternehmen Grafe mit Firmensitz in Blankenhain, verweist hierbei auf seine große Expertise. „Oft stehen wir vor der Herausforderung, dass ein Werkzeug beim Kunden vorhanden ist und wir dann ein Masterbatch liefern sollen, welches keine Fließlinien verursacht. Obwohl es an den Werkzeugen liegt, die dies gar nicht ermöglichen können“, berichtet der Vertriebsmitarbeiter Thomas Beer. Deshalb sei es wichtig, das Know-how des Farbspezialisten bereits frühzeitig einzubeziehen. „Es ist sinnvoll, uns als Masterbatch-Lieferanten bereits bei der Projekteröffnung mit ins Boot zu holen und uns bei der Konfiguration des Werkzeuges einzubinden“, erklärt Beer. „Denn aufgrund unserer Erfahrungen können wir schon bei der Bemusterung dazu beitragen, dass Werkzeug und Masterbatch optimal aufeinander abgestimmt werden, damit ein perfektes Endprodukt entsteht“, so der Farb-Experte. Gerade beim Einsatz von Metallpigmenten sei entsprechende technische Kompetenz wichtig. „Wir können mit unserem Wissen im Austausch mit den Spritzgießern und den Werkzeugmachern dazu beitragen, dass unerwünschte Effekte, wie Bindenähte und Entmischungsschlieren (Farbschlieren) vermieden werden. Diese entstehen durch Hinterschneidungen und Schraubdome. Darüber hinaus arbeiten wir ständig an verbesserten Rezepturen für unsere Masterbatches, um so deren Fließverhalten zu optimieren und eine bessere Ausrichtung der Flitterpartikel zu erzielen“, erklärt Beer. Erfolgreiche Realisierung von zwei Projekten Der Experte berichtet über die erfolgreiche Realisierung von zwei Projekten bei Kunden aus dem Automobilbereich, bei denen Grafe bereits bei der Bemusterung des Werkzeuges eingebunden wurde und so gute Ergebnisse erzielt wurden. Beer: „Beim ersten Projekt ging es um das iO-Spritzen von Interieur-Sichtteilen auf einem bestehenden Werkzeug mit mehreren neuen Farben. Aufgrund von Temperaturunterschieden im Werkzeug entstanden unzulässige Abweichungen. Wir haben die Maschine dann so eingestellt, dass wir über zwei Angüsse zwei verschiedene Temperaturen hatten und so Teile bekommen haben, mit denen der Kunde sehr zufrieden war.“ Das zweite Projekt beschäftigte sich mit einem Sichtbauteil in Metalloptik. „Trotz Moldflow-Analyse gab es unerwünschte Fließlinien. Das Bauteil wurde im Kaskaden-Spritzguss mit sieben Anspritzpunkten gefertigt“, erklärt Beer. „Nach umfangreichen Optimierungen wurde auf Anraten unserer Fachleute auf drei Angüsse umgestellt. Außerdem kam eine optimierte Masterbatch-Variante mit besserem Fließverhalten und idealer Direktionierung der Metallpigmente zum Einsatz, so dass die Teilequalität am Ende den Vorstellungen des Kunden entsprach.“ K 2019, 16.-23.10.2019, Düsseldorf, Halle 6, Stand E75-E77 Weitere Informationen: www.grafe.com |
Grafe Advanced Polymers GmbH, Blankenhain
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