| 24.09.2019, 15:51 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der Gesamtverband Kunststoff verarbeitende Industrie (GKV) zieht eine Bilanz der Eckpunkte für das Klimaschutzprogramm 2030 des Klimakabinetts der Bundesregierung. Der GKV sieht Licht und Schatten in Bezug auf die am 20. September 2019 vom Klimakabinett der Bundesregierung vorgestellten Eckpunkte für das Klimaschutzprogramm 2030. Der GKV begrüßt die geplante Einführung einer technologieoffenen steuerlichen Förderung der energetischen Gebäudesanierung. „Die längst überfällige Einführung einer energetischen Gebäudesanierung kann positive Impulse für die in diesem Sektor tätigen Kunststoffverarbeiter, insbesondere für die Hersteller von Fenstern, Türsystemen und Dämmstoffen, setzen“, so der Hauptgeschäftsführer des GKV, Dr. Oliver Möllenstädt. Die Verwendung der Erlöse aus der vom Klimakabinett der Bundesregierung geplanten CO2-Bepreisung zur Senkung des Strompreises ist nach Auffassung des GKV zu begrüßen. Gleichwohl fällt die geplante Senkung der EEG-Umlage deutlich zu gering aus. „Die geplante moderate Senkung der EEG-Umlage dürfte kaum ausreichen, um die angeschlagene Wettbewerbsfähigkeit vieler Industriezweige aufgrund der in Deutschland zu hohen Strompreise auszugleichen“, so Möllenstädt. Der GKV mahnt, die Potentiale des Einsatzes von Kunststoffen für den Klimaschutz umfassend zu nutzen. „Wirksamer Klimaschutz kann nicht ohne Kunststoffprodukte gelingen. Kunststoffprodukte leisten in sämtlichen Anwendungsbereichen einen deutlich positiven Klimabeitrag und sind fast immer ohne klimafreundlichere Alternative. Besonders wichtig für den Klimaschutz sind Kunststoffprodukte in Gebäuden, in der Mobilität sowie in der Verpackung“, so Möllenstädt weiter. Es wird nach Auffassung des GKV in Bezug auf die Umsetzung der Beschlüsse des Klimakabinetts weiterhin auf die konkrete Umsetzung und die Vorkehrungen zum Schutz der Wettbewerbsfähigkeit der Industrie ankommen. Weitere Informationen: www.gkv.de |
Gesamtverband Kunststoff verarbeitende Industrie e.V. (GKV), Berlin
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