| 07.07.2020, 13:43 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Geschäftsführung und Belegschaftsvertreter der deutschen Standorte von Sumitomo (SHI) Demag haben abgestimmt: Falls die Fakuma in diesem Jahr stattfinden wird, wird Sumitomo (SHI) Demag keine aktive Präsenz auf der Messe zeigen. Der Schutz von Mitarbeitern, Besuchern und Kunden stehe an erster Stelle, daher werde man weder Mitarbeiter noch Maschinenexponate nach Friedrichshafen senden, teilt das Unternehmen mit. „Wir sind froh, dass uns das Corona Virus weitestgehend verschont hat. Es gab vereinzelte Fälle, aber glücklicherweise keine Infektionen innerhalb der Unternehmensgruppe. Die Gesundheit ist ein so hohes Gut. Selbst mit einem Hygienekonzept birgt eine Messeteilnahme zu viele unwägbare Risiken und leider können wir Gefahren nicht ausschließen“, so CEO Gerd Liebig. Das Unternehmen bedauert diese Entscheidung sehr und betont, dass die Fakuma innerhalb der Marketingstrategie des Unternehmens auch zukünftig eine unverändert große Rolle spielen werde. Einstweilen verstärke man die Aktivitäten, Produkte und Lösungen digital zu präsentieren und innovative Kommunikationskanäle für die verschiedenen Märkte aufzubauen. Nach Wittmann Battenfeld (siehe plasticker-News vom 19.06.2020) und KraussMaffei (siehe auch plasticker-News vom 03.07.2020) hat mit Sumitomo (SHI) Demag bereits der dritte bedeutende Spritzgießmaschinenhersteller eine aktive Teilnahme an der Fakuma 2020 ausgeschlossen. Über Sumitomo (SHI) Demag Als Spezialist für Spritzgießmaschinen zur Kunststoffverarbeitung zählt sich Sumitomo (SHI) Demag gemeinsam mit seinem japanischen Mutterkonzern Sumitomo Heavy Industries zu den weltweit führenden Unternehmen der Branche. Das globale Entwicklungs- und Produktionsnetzwerk von Sumitomo Heavy Industries und Sumitomo (SHI) Demag besteht aus vier Werken in Japan, Deutschland und China mit mehr als 3.000 Mitarbeitern. Das Produktportfolio umfasst vollelektrisch und hybrid angetriebene Spritzgießmaschinen im Schließkraftspektrum zwischen 180 kN und 15.000 kN. Das Sumitomo-Stammwerk in Chiba, Japan stellt Maschinen mit kleinen und mittleren Schließkräften her. Rund 95 Prozent aller ausgelieferten Maschinen besitzen ein vollelektrisches Antriebskonzept. Die deutschen Sumitomo (SHI) Demag Standorte in Schwaig und Wiehe fertigen mit hybridem Antriebskonzept die Baureihe Systec Servo sowie die Hochleistungs- und Schnelllaufmaschinen El-Exis SP und Systec SP. Die Baureihe IntElect mit elektrischer Antriebstechnik wird ebenfalls in Deutschland für den internationalen Markt produziert. In Ningbo/China ist Sumitomo (SHI) Demag bereits seit 1998 mit einer Produktion vor Ort. Seit Mitte 2015 verfügt das dortige Tochterunternehmen Demag Plastics Machinery (Ningbo) Co., Ltd. über ein neues Werk mit 13.000 Quadratmetern Nutzfläche, in dem die Serie Systec C mit 500 bis 10.000 kN Schließkraft für asiatische Märkte gefertigt wird. Neben Spritzgießmaschinen bietet Sumitomo (SHI) Demag kundenindividuelle und standardisierte Systeme zur Automatisierung des Formteilhandlings, verfahrens- und prozesstechnische Lösungen für Sonderanwendungen, maßgeschneiderte Dienstleistungen und Servicekonzepte sowie Angebote zur Finanzierung der Investition in Spritzgießmaschinen. Weitere Informationen: www.sumitomo-shi-demag.eu |
Sumitomo (SHI) Demag Plastics Machinery GmbH, Schwaig
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