| 23.11.2021, 13:55 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
|
|
Ikea will keinen Kunststoff mehr in seinen Verkaufsverpackungen verwenden. Diese Maßnahme will das Unternehmen schrittweise vollziehen: Bis 2025 sollen die Kunststoffverpackungen für neue Sortimente ausgelistet und im bestehenden Sortiment die Kunststoffverpackungen bis 2028 ersetzt werden. Mit der Umstellung möchte Ikea dazu beitragen, Kunststoffabfälle und damit Umweltverschmutzungen zu reduzieren. Zugleich möchte das Unternehmen die Entwicklung innovativer Verpackungslösungen vorantreiben, die vorwiegend aus erneuerbaren und recycelten Materialien bestehen. Die Verkaufsverpackungen der Ikea Produkte gelten als ein wichtiger Bestandteil des Geschäftsmodells des schwedischen Unternehmens sowie als ein wichtiger Aspekt in Sachen Erschwinglichkeit, Nachhaltigkeit und einer sicheren Handhabung. Um Kunststoffabfällen und Umweltverschmutzungen entgegenzuwirken, hat Ikea den weiteren Angaben zufolge die Menge des Kunststoffs, der in Verpackungslösungen zum Einsatz kommt, bereits deutlich reduziert. Schon heute sollen weniger als zehn Prozent der gesamten jährlich verwendeten Ikea Verpackungsmaterialien aus Kunststoff sein. Indem Ikea gänzlich auf Kunststoff in Verkaufsverpackungen verzichten wird, will das Unternehmen die Umstellung auf erneuerbare oder recycelte Materialien im eigenen Betrieb vorantreiben und auch ein branchenweites Zeichen setzen. "Der Verzicht auf Kunststoff in Verkaufsverpackungen ist der nächste große Meilenstein auf unserem Weg, Verpackungen nachhaltiger zu machen, die Umweltverschmutzung durch Kunststoff grundsätzlich zu verringern sowie Verpackungen aus erneuerbaren und recycelten Materialien zu entwickeln. Die Umstellung wird in den kommenden Jahren schrittweise erfolgen und der Schwerpunkt wird dabei auf Papier als recycelbarem und erneuerbarem Material liegen", sagt Erik Olsen, Packaging & Identification Manager bei Ikea in Schweden. Ikea gibt nach eigenen Angaben jährlich mehr als eine Milliarde Euro für rund 920.000 Tonnen Verpackungsmaterial aus. Die Abkehr von Kunststoff in Verkaufsverpackungen wird die Entwicklung neuer Lösungen sowie die enge Zusammenarbeit mit Produktentwicklungsteams und Ikea-Lieferanten auf der ganzen Welt erfordern. Lediglich für einige Produkte des Ikea Lebensmittelsortiments sollen Kunststoffverpackungen auch weiterhin zum Einsatz kommen - überall dort, wo sie aus Gründen der Qualitäts- und Lebensmittelsicherheitsstandards auch nach 2028 noch nötig seien. Aber auch in diesem Fall, sollen sie aus erneuerbaren oder recycelten Quellen stammen. "Einfallsreichtum hat bei Ikea Tradition und die Verpackungen unserer Produkte sind da keine Ausnahme. Die Abkehr von Kunststoff in unseren Verkaufsverpackungen wird in den kommenden Jahren zweifellos eine Herausforderung darstellen. Mit unserer Initiative möchten wir die Innovation im Verpackungsbereich vorantreiben und unsere Größe und Reichweite nutzen, um über unsere Lieferkette hinaus positive Auswirkungen in der Branche zu erzielen", so Maja Kjellberg, Packaging Development Leader bei Ikea in Schweden. Weitere Informationen: www.ikea.com |
Ikea Deutschland GmbH & Co. KG, Hofheim-Wallau
» insgesamt 3 News über "Ikea" im News-Archiv gefunden
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
| » zurück zum Seitenanfang |
Top-Meldungen der letzten Tage
Antolin: Stillhalteabkommen mit Anleihegläubigern
LyondellBasell: Umsatz und Ergebnis steigen im zweiten Quartal deutlich
Lifocolor: Masterbatch-Lösungen für Materialwechsel, Recyclingfähigkeit und EU-Konformität
Kunststoff-Veredelung Franz Kistenberger: Insolvenzverfahren eröffnet
Arburg: Vernetzte Spritzgießlösungen und digitale Produktionssysteme
Meist gelesen, 10 Tage
Arburg: Vernetzte Spritzgießlösungen und digitale Produktionssysteme
Kunststoff-Veredelung Franz Kistenberger: Insolvenzverfahren eröffnet
Amcor: Berry-Integration liefert höhere Synergien als geplant
Cabka: Umsatz und Ergebnis in H1 2026 deutlich verbessert
Wittmann: Zahnwalzenmühle für materialschonendes Inline-Recycling an der Spritzgießmaschine
SGT: Ausbau der rPET-Kapazitäten
Braskem: Höhere Petrochemie-Margen treiben Ergebnis im zweiten Quartal
Meist gelesen, 30 Tage
Erema: Gruppe bleibt trotz deutlichem Umsatzrückgang profitabel
Krones: Übernahme der Wiro Präzisions-Werkzeugbau GmbH
Polymer-Gruppe: Großbrand zerstört Lagerhalle in Pferdsfeld
Hexpol: Schweden übernehmen italienischen Compoundeur Vipa
SKZ: Neue Haitian-Spritzgießmaschine für die Fachkräftequalifizierung
Plastika Kosovo: Recyclingbetrieb startet nach Großbrand neu mit verdoppelter Kapazität
Meist gelesen, 90 Tage
Durotherm: Übernahme durch swissplast group sichert Fortführung der Standorte Haiterbach und Lindlar
Karl Hess GmbH & Co. KG: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Dreher: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
VBI Plastic: Vorläufiges Insolvenzverfahren angeordnet
Evonik: Stellenabbau und Ausstieg aus dem Polyester-Geschäft angekündigt
Erema: Gruppe bleibt trotz deutlichem Umsatzrückgang profitabel
Dann veräußern Sie diese kostenlos
in der Rohstoffbörse.
| Experimentelle und simulative Analyse der Mischwirkung in Einschneckenextrudern
|