| 05.09.2022, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Um individuell auf Kundenwünsche einzugehen und der gesellschaftlichen und politischen Verantwortung nachzukommen, hat das Fraunhofer LBF in Zusammenarbeit mit der Ansmann AG ein Forschungsprojekt zur Entwicklung von naturfaserverstärkten Kunststoffen zum Einsatz in Li-Ionen Batteriegehäusen durchgeführt. Durch ihre geringe Dichte, gute mechanische Eigenschaften, geringe Neigung zum Splittern sowie die vergleichsweisen geringen Kosten, bei gleichzeitiger Steigerung der Nachhaltigkeit, konnten solche naturfaserverstärkten Kunststoffe als Alternative zu einer Glas- oder Kohlefaserverstärkung überzeugen.Am Fraunhofer LBF wurden mit einem neuen Verfahren unterschiedliche Naturfasergewebe mit Kunststoffschmelze, bei gleichzeitiger Reduktion der Kontaktzeit, imprägniert und anforderungsgerecht modifiziert. Basierend auf einem angepassten Bauteil-Design des Batteriegehäuses, zur Erfüllung der zahlreichen Normen, wurden mittels eines innovativen Spritzgussverfahrens lokale Naturfaserverstärkungen in das Gehäuse eingebracht. Das resultierende Gehäuse überzeugt, im Vergleich zum ursprünglichen Gehäuse, durch eine Gewichtsreduktion von 30 Prozent, bei gleichzeitiger Steigerung der Steifigkeit um 15 Prozent und adressiert gleichzeitig den zentralen Leitgedanken einer effizienten und umweltschonenden Ressourcennutzung unter Vermeidung von Treibhausgasen. Das Fraunhofer LBF präsentiert sich auf der K 2022 auf dem Fraunhofer-Stand in Halle 7, Stand SC01. K 2022, 19.-26. Oktober 2022, Düsseldorf, Halle 7, Stand SC01 Weitere Informationen: www.lbf.fraunhofer.de |
Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF, Darmstadt
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