| 15.02.2023, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der japanische Chemiekonzern Toray Industries plant den weiteren Ausbau der Produktion von Polyphenylensulfid (PPS) seiner Marke "Torelina". Laut Pressemitteilung wird die südkoreanische Konzerntochter Toray Advanced Materials Korea dazu am Standort Gunsan eine zweite PPS-Anlage mit einer Kapazität von 5.000 Tonnen PPS im Jahr errichten. Die Inbetriebnahme der neuen Anlage ist im Dezember 2024 vorgesehen. Zur Höhe der erforderlichen Investitionen wurden keine Angaben gemacht. Toray reagiert mit dem Ausbauprojekt in Korea auf die weiter wachsende Nachfrage nach PPS-Kunststoffen. Dabei wird insbesondere mit einem steigenden Bedarf bei der Herstellung von Elektrofahrzeugen, elektronischen Anlagen und Haushaltsgeräten gerechnet. Der Aussendung zufolge erwartet der Konzern weltweit einen Nachfragezuwachs um jährlich etwa sechs Prozent. Mit der neuen Anlage soll vor allem der südkoreanische Markt mit PPS der Marke Torelina versorgt werden, zudem sind Lieferungen nach China, Südostasien, Europa und in die USA geplant. Bislang verfügt Toray in Gunsan über Kapazitäten für 8.600 Tonnen PPS im Jahr, zudem produziert der Konzern den Kunststoff auch am japanischen Standort Tōkai bei Nagoya. Mit den neuen Anlagen in Gunsan werden die Gesamtkapazitäten von Toray auf 32.600 Tonnen PPS im Jahr steigen. Toray Industries gilt als weltweit größter Hersteller von Carbonfasern. Darüber hinaus produziert und verarbeitet der Konzern eine breite Palette an Kunstfasern, Kunststoffen und Verbundstoffen für Anwendungen in verschiedenen Industriezweigen. Für die ersten neun Monate des Geschäftsjahrs 2022/2023 berichtet die an der Börse Tokio notierte Toray Industries einen operativen Gewinn von 98,7 Mrd. JPY (700 Mio. Euro) und einen Nettogewinn von 80,6 Mrd. JPY (572 Mio. Euro) aus Umsätzen in Höhe von 1.901,8 Mrd. JPY (13,487 Mrd. Euro). Weitere Informationen: www.toray.com, www.torayamk.com |
Toray Industries, Tokio, Japan
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