| 07.11.2023, 12:39 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Das Kunststoff-Institut Lüdenscheid startet im August 2024 ein neues Verbundprojekt, das sich mit den Einsatzmöglichkeiten von Biopolymeren beschäftigen wird. Die Projektteilnehmer sollen mit Hilfe dieses Projektes in die Lage zu versetzt werden, selbst beurteilen zu können, welche Materialien für die eigenen Produkte eingesetzt werden können und ob diese die Nachhaltigkeit des Produktes erhöhen. Daher sollen sowohl grundlegende, aber auch produktbezogene Fragestellungen rund um die Einsatzfähigkeit von Biopolymeren Beantwortung finden. Anmeldungen zur Teilnahme sind ab sofort möglich. Das Thema der Nachhaltigkeit stellt ein Kernthema der aktuellen Zeit dar, dem sich insbesondere auch die Kunststoffindustrie zu stellen hat. Jedes Unternehmen ist gefordert, nachhaltiger zu produzieren und seinen CO2-Fußabdruck zu minimieren. Der Faktor „Material“ stellt innerhalb der Bauteilproduktion nicht nur kostentechnisch, sondern auch energetisch den Hauptaspekt dar. Daher muss die Steigerung der Nachhaltigkeit zwangsweise auch über den Materialeinsatz führen. Die Etablierung einer Kreislaufwirtschaft ist hier natürlich eine Option, aber nicht für jedes Unternehmen oder Produkt die Lösung. Der Einsatz von biobasierten und/oder biologisch abbaubaren Polymeren, ggf. in Kombination mit der Kreislaufwirtschaft, kann insbesondere eine Lösung darstellen. Aber welche Materialien und Rohstoffhersteller gibt es? Welche Eigenschaften besitzen diese Werkstoffe und inwieweit lassen sich Eigenschaften anpassen und wo sind die Grenzen? Welche Materialien kommen überhaupt für meine Anwendungen in Frage? Wie sehen die Verwertungsmöglichkeiten aus? Und einer der Hauptfragen in diesem Zusammenhang überhaupt: Sind diese Werkstoffe wirklich nachhaltiger? Weitere Informationen: |
Kunststoff-Institut für die mittelständische Wirtschaft NRW GmbH, Lüdenscheid
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