| 28.10.2024, 14:24 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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![]() Mikroskopische Einblicke in die Bestandteile des Compoundierens: Anspruchsvolle Recyclingmaterialien und biologisch abbaubare Stoffe sowie Additive, die ihre Verarbeitung ermöglichen - (Bild: KUZ). Die Kunststoffindustrie steht vor zentralen Fragen: Wie lassen sich empfindliche, biologisch basierte Materialien sicher und effizient verarbeiten? Wie kann der steigende Bedarf an qualitativ hochwertigen und prozesssicher verarbeitbaren Recyclingkunststoffen gedeckt werden? Eine Antwort auf diese Herausforderungen kann die Compoundierung liefern. Sie kann einen entscheidenden Faktor darstellen, um sowohl werkstoffliche als auch maschinentechnische Hürden zu überwinden und innovative Lösungen für die Kreislaufwirtschaft zu schaffen. Im Rahmen der Fachtagung „Im Fokus: Compoundieren“ des KUZ - Kunststoff-Zentrum in Leipzig gGmbH präsentieren renommierte Experten am 14. November 2024 neue Entwicklungen aus den Bereichen Werkstoffentwicklung und Maschinentechnik in Leipzig. Im Zentrum der Diskussion stehen nachhaltige Innovationen, die nicht nur die Effizienz steigern, sondern auch ökologische und ökonomische Anforderungen erfüllen können. Innovationen in der Werkstoffentwicklung – Nachhaltigkeit und Effizienz Einer der Themenschwerpunkte der Tagung ist die Substitution fossiler Rohstoffe durch erneuerbare Alternativen, die gleichzeitig die hohen Ansprüche an die Materialeigenschaften erfüllen. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Minimierung von Produktionsausschuss und die Rückführung von Material in den Produktionskreislauf. Innovative Materialien und Technologien ermöglichen darüber hinaus effizientere Recyclingprozesse und leisten somit einen wichtigen Beitrag zur Ressourcenschonung und Reduktion des CO₂-Fußabdrucks. Maschinentechnische Neuerungen – Prozesssicherheit und Upcycling im Fokus Auch die Maschinentechnik wird in den Fokus gerückt. Hier wird u.a. der Frage nachgegangen, ob der Einsatz von Doppelschneckenextrudern beim Upcycling von Recyclingmaterial zu einer deutlichen Verbesserung der Materialqualität beiträgt. Darüber hinaus wird die prozesssichere Dosierung, Filtration und Granulierung von schwer verarbeitbaren Recyclingkunststoffen beleuchtet. Als weiteres Highlight ist die Direktcompoundierung (DCIM) angekündigt – eine innovative Kombination aus Compoundier- und Spritzgießverfahren – die sowohl den Materialeinsatz als auch den Energieverbrauch deutlich reduzieren kann. Austausch und Praxiswissen Die Fachtagung soll den Teilnehmenden die Möglichkeit bieten, sich umfassend über diese neuen Entwicklungen zu informieren und praxisnahe Einblicke in die Zukunft der Kunststoffverarbeitung zu gewinnen. Fachleute aus der gesamten Branche sind eingeladen sich auszutauschen, zukunftsweisende Lösungen zu diskutieren und wertvolle Impulse für ihre eigenen Prozesse mitzunehmen. Weitere Informationen: |
Kunststoff-Zentrum in Leipzig gGmbH, Leipzig
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