| 26.03.2025, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der österreichische Öl-, Gas- und Chemiekonzern OMV hat an seinem Standort in Schwechat bei Wien eine neue ReOil-Kunststoffrecyclinganlage in Betrieb genommen. Laut Pressemitteilung der OV verfügt die Anlage über Kapazitäten für die Verarbeitung von jährlich bis zu 16.000 Tonnen schwer recycelbarer gemischter Kunststoffabfälle. Die Inbetriebnahme des Komplexes markiert der Aussendung zufolge die nächste Etappe bei der Entwicklung des konzerneigenen Recyclingverfahrens ReOil zur großtechnischen Anwendung. OMV-CEO Alfred Stern erklärte: "Die wesentlichen Materialien der Zukunft müssen nachhaltiger und zirkulärer werden. Die chemische Recyclingtechnologie von OMV spielt eine zentrale Rolle für das Wachstum unseres Chemicals-Geschäfts. Die Inbetriebnahme der neuen ReOil-Anlage ist ein bedeutender Meilenstein auf unserem Weg, spätestens bis 2050 klimaneutral zu werden. Als Ergänzung zum mechanischen Recycling verarbeitet ReOil Kunststoffabfälle, die sonst nicht recycelbar wären, und führt sie wieder in die Wertschöpfungskette zurück. Mit unserer Strategie 2030 treiben wir die Kreislaufwirtschaft als Teil unserer verantwortungsvollen Transformation erfolgreich voran." Das von der OMV entwickelte und patentierte chemische Recyclingverfahren ReOil wandelt Kunststoffabfälle in Pyrolyseöl um, das dann als Ausgangsstoff für die Herstellung neuwertiger Kunststoffe genutzt werden kann. Bereits seit 2018 betreibt die OMV in Schwechat eine kleinere ReOil-Pilotanlage. Nach der Inbetriebnahme der neuen Demo-Anlage mit 16.000 Tonnen Jahreskapazität plant der Konzern nun in Schwechat den Bau eines industriellen ReOil-Komplexes mit Kapazitäten für das Recycling von jährlich bis zu 200.000 Tonnen Kunststoffabfall. Für dieses Projekt hatte die OMV erst vor wenigen Tagen eine Zusage für EU-Fördermittel in Höhe von bis zu 81,6 Mio. Euro erhalten (siehe auch plasticker-News vom 13.03.2025). Weitere Informationen: www.omv.com |
OMV AG, Wien, Österreich
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