| 05.11.2025, 11:08 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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![]() Der Spatenstich bei Wirthwein steht symbolisch für das Bekenntnis des Familienunternehmens zum Stammsitz in Creglingen, in den kommenden drei Jahren wird umfangreich investiert, v.l.: Projektleiter Neubau Heiko Oechsner, Werkleiter Dr. Ulrich Abele, Marcus Wirthwein, Sprecher des Vorstands und Vorstand Finanzen Dr. Ralf Zander, Instandhaltungsleiter Stefan Mark, Bürgermeister Uwe Hehn, Stadtbauamtsleiter Jürgen Korb, Architekt Jochen Elsner, vom Bauunternehmen Wengertsmann Geschäftsführer Rainer Wengertsmann und vom ausführenden Bauunternehmen Franz Traub die Herren Manfred Krafft, Matthias Beyrle, Martin Spitzer, Geschäftsführer und Inhaber Franz Traub sowie Mitglied der Geschäftsleitung Lukas Traub – (Bild: Wirthwein). Im Oktober 2025 haben die Bauarbeiten für eine neue Werkzeuglagerhalle und eine überdachte Logistikfläche begonnen. Insgesamt sollen durch die Investitionen bis 2027 etwa 35 neue Arbeitsplätze entstehen. Verlagerung von Produktionsumfängen nach Creglingen Im Rahmen konzernweiter Konsolidierungen werden wesentliche Serienproduktionen nach Creglingen verlagert. Dazu gehören automatisierte Fertigungsprozesse mit Robotik, der Einsatz großer Spritzgießwerkzeuge bis 25 Tonnen sowie Montagearbeiten an und außerhalb der Maschinen. Das tägliche Logistikvolumen soll auf rund 1.600 Paletten Fertigware steigen. Die Erweiterungsmaßnahmen dienen insbesondere der Optimierung der innerbetrieblichen Logistik und der Werkzeuglagerung. Neues Werkzeuglager mit 700 Quadratmetern Fläche Der Werkzeugbau am Standort Creglingen gilt als technologischer Kernbereich des Unternehmens. Rund 40 Fachkräfte fertigen dort Spritzgießwerkzeuge für die Serienproduktion. Um die Lagerung und Logistik dieser Werkzeuge effizienter zu gestalten, entsteht auf einer Fläche von 700 Quadratmetern ein neues Werkzeuglager. Die bisherige Lagerfläche soll künftig für neue und verlegte Produktionslinien genutzt werden. Überdachte Logistikfläche für Leergut und Fertigware Parallel wird eine 1.600 Quadratmeter große Überdachung errichtet, die als witterungsgeschützte Lagerfläche für Leergutbehälter sowie als Zwischenlager für kommissionierte Ware dient. Technikvorstand Holm Riepenhausen betont die strategische Bedeutung des Projekts: Bis 2027 zähle Creglingen zu den Investitionsschwerpunkten der Gruppe. Neben den Bauvorhaben sollen auch Maschinen und Betriebsmittel modernisiert werden. Der Aufsichtsratsvorsitzende Marcus Wirthwein hebt hervor, dass das Unternehmen mit der Maßnahme seine langfristige Bindung an den Stammsitz bekräftige. Die Wirthwein-Gruppe beschäftigt weltweit rund 2.700 Mitarbeitende, davon etwa zehn Prozent Auszubildende in Deutschland. Sie umfasst 22 Unternehmen – 19 Tochtergesellschaften der Wirthwein SE und zwei eigenständige Gesellschaften im Geschäftsfeld Interior Design. Produktionsstandorte bestehen in Deutschland, Polen, den USA, China, Spanien und der Türkei. Die Geschäftsfelder gliedern sich in Mobility, Rail Infrastructure, New Energy, Home Appliance, Medical und Interior Design. Im Jahr 2024 erzielte die Gruppe einen Umsatz von 466 Millionen Euro. Weitere Informationen: www.wirthwein.de |
Wirthwein SE, Creglingen
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