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21.04.2026, 08:27 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten    

BASF: Kapazitätsausbau bei HALS- und NOR-HALS-Kunststoffadditiven

Die NOR HALS-Lösungen der BASF sorgen laut Anbieter selbst bei intensiver Sonneneinstrahlung und unter saurem Klima für eine lange Einsatzdauer, reduzieren die Kunststoffanreicherung im Boden durch einfacheres Einsammeln und weniger Folienbruch - (Bild: BASF).
Die NOR HALS-Lösungen der BASF sorgen laut Anbieter selbst bei intensiver Sonneneinstrahlung und unter saurem Klima für eine lange Einsatzdauer, reduzieren die Kunststoffanreicherung im Boden durch einfacheres Einsammeln und weniger Folienbruch - (Bild: BASF).
BASF erweitert die Produktionskapazitäten für Standard-HALS- und NOR-HALS-Produkte im Bereich Kunststoffadditive. Nach Angaben des Unternehmens reagiert es damit auf die steigende weltweite Nachfrage nach Hochleistungskunststoffen und will die Versorgung mit entsprechenden Additivtechnologien absichern.

Im Mittelpunkt der Investitionen stehen Additive, die Kunststoffe gegen äußere Einflüsse stabilisieren. BASF verweist dabei insbesondere auf veränderte Einsatzbedingungen wie stärkere UV-Belastung, zunehmend volatile Witterungsverhältnisse und strengere Umweltanforderungen. Daraus resultiere ein wachsender Bedarf an Kunststoffen mit höherer Beständigkeit, längerer Nutzungsdauer und geringerem Ressourcenverbrauch.

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Ein Schwerpunkt liegt auf der NOR-HALS-Technologie, die BASF vor allem für Anwendungen unter anspruchsvollen klimatischen und chemischen Bedingungen positioniert. Das Unternehmen nennt als relevante Einflussfaktoren hohe UV-Strahlung, erhöhte Temperaturen, schwefelhaltige Substanzen mit saurem Mikroklima sowie aggressivere Pflanzenschutzmittel. Die Technologie soll dazu beitragen, die strukturelle und optische Stabilität von Kunststofffolien über längere Einsatzzeiträume aufrechtzuerhalten.

Besondere Bedeutung misst BASF dem Einsatz in der Landwirtschaft bei, vor allem im chinesischen Markt. China gilt als weltweit größter Markt für Plastikkultur, also für den Einsatz von Kunststofffolien in der landwirtschaftlichen Produktion. Dort steigen die Anforderungen an Agrarfolien durch intensivere Sonneneinstrahlung, höhere Temperaturen, chemische Belastungen und den Trend zu dünneren Folienkonstruktionen. Gefordert sind Materialien, die sowohl langlebig als auch widerstandsfähig gegenüber mechanischen und chemischen Beanspruchungen sind.

Nach Darstellung von BASF eignet sich die NOR-HALS-Technologie insbesondere für Gewächshaus-, Mulch-, Tunnel-, Silage- und Wickelfolien. Die Folien sollen auch unter intensiver Sonneneinstrahlung und in saurem Klima länger nutzbar bleiben. Gleichzeitig soll die verbesserte Stabilität Folienbruch reduzieren und das Einsammeln gebrauchter Materialien erleichtern. Dadurch könnten Austauschintervalle verlängert sowie Arbeitsaufwand und Abfallmengen reduziert werden.

Für den Gewächshausanbau hebt BASF zudem den Erhalt der optischen Eigenschaften hervor. Eine gleichmäßige Lichtdurchlässigkeit der Folien sei für die Pflanzenproduktion von zentraler Bedeutung. Wenn Transparenz und Materialstruktur länger erhalten bleiben, könne dies die Einsatzdauer der Folien verlängern und die Funktionsfähigkeit in verschiedenen Klimazonen sichern.

BASF bietet NOR-Produkte in abriebfester Produktform an, welche die Staubbildung beim Handling und der Verarbeitung deutlich reduzieren sollen - (Bild: BASF).
BASF bietet NOR-Produkte in abriebfester Produktform an, welche die Staubbildung beim Handling und der Verarbeitung deutlich reduzieren sollen - (Bild: BASF).
Ergänzend führt BASF an, dass Hersteller mit den Additiven dünnere Folien produzieren können, ohne die geforderte Festigkeit und Lebensdauer aufzugeben. Damit verbindet das Unternehmen das Ziel, Materialeinsatz und Umweltbelastung zu verringern.

Neben dem Kapazitätsausbau kündigt BASF an, NOR-Lösungen auch in abriebfester Form anzubieten. Diese sogenannte attrition-resistant-Formulierung soll die Staubbildung bei Handling und Verarbeitung reduzieren. Das betrifft insbesondere Dosierung, Weiterverarbeitung und die Herstellung von Masterbatches. BASF stellt dies als Beitrag zu saubereren Produktionsbedingungen und zu einer verbesserten Arbeitssicherheit dar.

Weitere Informationen: www.plasticadditives.basf.com, www.basf.com

BASF SE, Ludwigshafen

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