| 17.08.2026, 08:31 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der polnische Energie- und Chemiekonzern Orlen hat bei der geplanten vollständigen Übernahme von Grupa Azoty Polyolefins (GAP) weitere Voraussetzungen erfüllt. Wie das Unternehmen anlässlich der Vorlage seiner Zahlen für das zweite Quartal 2026 kürzlich mitteilte, liegen inzwischen alle drei erforderlichen kartellrechtlichen Genehmigungen vor. Zudem hat ein Gericht dem Restrukturierungsplan für GAP zugestimmt. Orlen wartet nun noch auf dessen endgültige Bestätigung. Orlen hatte Ende März 2026 eine Vorvereinbarung zur Übernahme der noch ausstehenden GAP-Anteile geschlossen. Der Konzern hält bereits 17,3 Prozent an dem Unternehmen. Die Transaktion einschließlich der für die Restrukturierung vorgesehenen Finanzierung hat einen Gesamtwert von 1,35 Mrd. PLN. Der Abschluss wurde bislang für das dritte Quartal 2026 angestrebt. GAP betreibt in Police den Komplex Polimery Police zur Herstellung von Propylen und Polypropylen. Mit der Übernahme will Orlen seine Position in der Polymer- und Petrochemie-Wertschöpfungskette stärken. Fortschritte meldet Orlen auch beim Petrochemieprojekt „New Chemicals“ am Standort Płock. Der überarbeitete Projektumfang und Zeitplan werden nach Angaben des Konzerns derzeit in die Verträge mit den ausführenden Unternehmen eingearbeitet. Die geplante Olefinanlage soll über eine Ethylenkapazität von 740.000 Tonnen pro Jahr verfügen. Der aktualisierte Investitionsrahmen beträgt 35,8 Mrd. PLN. Die Bauarbeiten sollen bis Ende 2029 abgeschlossen werden, die vollständige Inbetriebnahme ist für 2030 vorgesehen. Parallel soll die bestehende Anlage Olefin II schrittweise stillgelegt werden. Weitere Informationen: www.orlen.pl, polyolefins.grupaazoty.com |
Orlen S.A., Płock, Polen
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