| 04.09.2026, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Der indische Chemiehersteller Epigral Limited plant an seinem Produktionskomplex in Dahej im Bundesstaat Gujarat den Einstieg in die Herstellung von Epoxidharzen. Wie das Unternehmen in einer Mitteilung an die indischen Börsen BSE und NSE bekannt gab, soll dort eine Anlage für Epoxidharze und Formulierungen mit einer Jahreskapazität von 125.000 Tonnen entstehen. Die Inbetriebnahme ist für die zweite Hälfte des Geschäftsjahres 2027/28 vorgesehen. Parallel dazu will Epigral in Dahej eine Mehrzweckanlage (Multi-Purpose Plant, MPP) errichten. Insgesamt veranschlagt das Unternehmen für beide Projekte Investitionen von rund 6 Mrd INR (600 Crore). Finanziert werden sollen sie aus Eigenmitteln und Fremdkapital. Nach Angaben von Epigral dienen die Investitionen der Erweiterung des Produktportfolios und der Deckung der wachsenden Nachfrage. Mit der Epoxidharzanlage integriert sich Epigral weiter in die nachgelagerte Wertschöpfung. Wichtige Rohstoffe wie Epichlorhydrin (ECH) und Natronlauge produziert das Unternehmen bereits selbst in Dahej. Epigral zufolge sollen mehr als 50 Prozent des Rohstoffwerts für die geplante Epoxidharzproduktion aus dem eigenen Standort stammen. Als Absatzbereiche nennt das Unternehmen unter anderem Bau, erneuerbare Energien, Automobilindustrie, Elektronik, Infrastruktur, Schifffahrt und Luftfahrt. Die geplante Mehrzweckanlage soll unterdessen Folgeprodukte aus den bestehenden Wertschöpfungsketten für Epichlorhydrin und Chlortoluole herstellen. Zielmärkte sind laut Epigral unter anderem Pharma- und Agrochemie-Zwischenprodukte sowie Chemikalien für die Wasserbehandlung. Vor dem kommerziellen Produktionsstart will das Unternehmen bereits bis zum zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2026/27 eine Pilotanlage für Epoxidharze, Formulierungen und die MPP-Produkte in Betrieb nehmen. Sie soll zur Prozessoptimierung, Qualitätsvalidierung und für Kundenfreigaben dienen. Weitere Informationen: epigral.com |
Epigral, Ahmedabad, Bundesstaat Gujarat, Indien
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