| 03.09.2026, 12:48 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die Sika AG hat die Übernahme des türkischen Kleb- und Dichtstoffherstellers Akkim abgeschlossen. Mit der Transaktion erweitert der Schweizer Spezialchemiekonzern sein Produktportfolio, seine Vertriebskanäle und seine Produktionskapazitäten. Finanzielle Einzelheiten wurden nicht genannt. Akkim erzielte 2025 einen Nettoerlös von rund 220 Mio. CHF. Das Unternehmen beliefert über ein etabliertes Vertriebsnetz insbesondere Kunden in Osteuropa, Zentralasien, dem Mittleren Osten und Nordafrika. Das Sortiment umfasst Kleb- und Dichtstoffe für verschiedene Anwendungen im Bausektor und basiert nach Unternehmensangaben auf eigenen Formulierungen. Zum Produktionsverbund von Akkim gehören zwei größere Werke in der Türkei und in Rumänien. Zudem baut das Unternehmen einen weiteren Standort in der Türkei auf. Sika will die Kapazitäten als Fertigungs- und Exportdrehscheibe für Kleb- und Dichtstoffe nutzen. Durch die Zusammenführung der Portfolios sollen außerdem zusätzliche Absatzmöglichkeiten über den Fachhandel sowie im Einzel- und Onlinehandel entstehen. Sika hatte die geplante Akquisition im Februar 2026 angekündigt. Der Abschluss war seinerzeit für das dritte Quartal 2026 vorgesehen. Die Übernahme ist Teil der Strategie 2028 des Konzerns, die unter anderem den Ausbau des Geschäfts mit Kleb- und Dichtstoffen sowie eine stärkere Präsenz in Vertriebskanälen vorsieht. Die Sika AG mit Stammsitz in Baar, Schweiz, entwickelt und produziert Systeme und Produkte zum Kleben, Dichten, Dämpfen, Verstärken und Schützen für Bau und Industrie. Der Konzern ist in 103 Ländern vertreten, betreibt mehr als 400 Werke und beschäftigte 2025 rund 33.700 Mitarbeiter. Im selben Jahr belief sich der Umsatz auf 11,20 Mrd. CHF. Weitere Informationen: www.sika.com |
Sika AG, Baar, Schweiz
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