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09.09.2026, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten    

Albis: Fokus auf Materialauswahl, Regulierung und PFAS-freie Werkstoffoptionen

PFAS-frei: Zahnräder für Gepäckförderanlagen an Flughäfen – (Bild: Albis).
PFAS-frei: Zahnräder für Gepäckförderanlagen an Flughäfen – (Bild: Albis).
Die Albis Distribution GmbH & Co. KG stellt auf der Fakuma 2026 Materiallösungen für Anwendungen in den Bereichen Mobility, Healthcare, Electrical & Electronics sowie Consumer & Construction vor. Im Mittelpunkt stehen die Auswahl thermoplastischer Werkstoffe anhand technischer, regulatorischer und wirtschaftlicher Anforderungen sowie die Einordnung aktueller und absehbarer Vorgaben.

Je nach Anwendung berücksichtigt Albis unter anderem chemische Beständigkeit, Flammschutz, elektrische Eigenschaften, Designanforderungen, Verarbeitbarkeit und dokumentierte Eignung. Der Distributor kombiniert hierfür sein Werkstoffportfolio mit anwendungsbezogener Beratung und regulatorischer Bewertung.

Ein Schwerpunkt liegt auf regulatorischen Entwicklungen, die die Materialauswahl und Produktentwicklung beeinflussen. Dazu zählen die vorgeschlagene EU-weite Beschränkung von PFAS, Anforderungen für Lebensmittelkontakt- und Trinkwasseranwendungen, Regelungen im Automobil- und Verpackungsbereich wie ELV und PPWR sowie Vorgaben zu Umweltinformationen und Umweltaussagen im Zusammenhang mit "EmpCo".

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Als mögliche Optionen nennt Albis unter anderem ISCC-Plus-zertifizierte, massenbilanzierte Werkstoffe sowie Materialien mit Post-Consumer-Rezyklat. Solche Lösungen können insbesondere für Anwendungen relevant sein, die künftig von verschärften Vorgaben zur Kreislauffähigkeit und zum Rezyklateinsatz betroffen sind. Technische und umweltbezogene Produktdaten sollen die Bewertung und Dokumentation der Materialauswahl unterstützen.

Im Bereich PFAS zeigt Albis auf der Fakuma 2026 verschiedene PFAS-freie sowie NIA-PFAS-Lösungen ("not intentionally added") von Materialherstellern. Hintergrund ist die geplante Regulierung von per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen in der Europäischen Union. Für Anwendungen, in denen bislang PFAS-haltige Additive eingesetzt werden, stehen bereits erste Alternativen zur Verfügung beziehungsweise befinden sich in Entwicklung.

Als Anwendungsbeispiel nennt Albis Zahnräder für Gepäckfördersysteme an Flughäfen. Die Bauteile werden aus einer PFAS-freien "Ultraform"-POM-Type von Basf gefertigt. Die Zwei-Zahnrad-Konstruktion aus Kunststoff ersetzt eine metallische Ausführung und ist auf geringe Verschleiß- und Abriebwerte sowie einen reduzierten Geräuschpegel ausgelegt. Gleichzeitig kommt die Werkstofflösung ohne herkömmliche PFAS-haltige Additive aus.

Fakuma 2026, Friedrichshafen, 12.-16. Oktober 2026, Halle B4, Stand 4206

Weitere Informationen: www.albis.com

Albis Distribution GmbH & Co. KG, Hamburg

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