| 15.09.2026, 06:04 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die RDG Recycling Group mit Sitz in Mühlheim am Inn in Oberösterreich bereitet Kunststoffabfälle aus industriellen und gewerblichen Anwendungen zu Sekundärrohstoffen auf. Das Unternehmen deckt dabei wesentliche Prozessschritte des Kunststoffrecyclings ab: von der Übernahme und Sortierung der Abfälle über Zerkleinerung und Vermahlung bis zur Herstellung von Mahlgütern und Regranulaten. Zum Anlagenbestand gehören Schneidmühlen für definierte Aufbereitungsaufgaben sowie groß dimensionierte Schredder für sperrige und großvolumige Kunststoffteile. Verarbeitet werden neben sortenreinen Produktionsabfällen auch Kunststoff-Metall-Verbundstoffe und großvolumige Post-Consumer-Abfälle. Für die Trennung von Kunststoff-Verbundmaterialien wurde zuletzt in eine zusätzliche Anlage investiert; zugleich wurde der Standort um eine neue Halle erweitert. Ein Schwerpunkt liegt auf der Lohnaufbereitung und Lohngranulierung. Dabei werden Kunststoffabfälle kundenspezifisch zu Mahlgut oder Granulat verarbeitet und können anschließend erneut als Rohstoff in Produktionsprozesse eingesetzt werden. Ergänzend bietet die Unternehmensgruppe Materialanalysen, Beratung und Prozessoptimierung an. Ziel ist eine möglichst sortenreine Aufbereitung und eine definierte Materialqualität für die weitere Verarbeitung. Nach Unternehmensangaben produziert der Standort inzwischen mehr als 16.000 Tonnen Mahlgüter und Granulate pro Jahr. Das Betriebsgelände umfasst rund 50.000 Quadratmeter. Die mit dem Recycling verbundene CO2-Einsparung beziffert das Unternehmen auf mehrere zehntausend Tonnen pro Jahr. Zur Infrastruktur gehört eine eigene Logistik für die Abholung von Ausgangsmaterialien und die Auslieferung der aufbereiteten Produkte. Dadurch können sowohl kleinere als auch größere Materialmengen innerhalb der eigenen Prozesskette bewegt werden. Auch die Energieversorgung des Standorts wurde teilweise auf erneuerbare Quellen ausgerichtet. Auf rund 10.000 Quadratmetern Dachfläche ist eine Photovoltaikanlage mit knapp 1 MWp Leistung installiert. Sie deckt nach Angaben des Unternehmens bis zu 60 Prozent des eigenen Strombedarfs. Der verbleibende Strom wird aus erneuerbaren Quellen bezogen. Für die Wärmeversorgung werden Hackschnitzel eingesetzt, die aus Einwegpaletten gewonnen werden. Der Pkw-Fuhrpark wird schrittweise auf Elektrofahrzeuge umgestellt. Die RDG Recycling Group umfasst die RDG - Plast GmbH und die RDG - Verbund GmbH. Beide Gesellschaften haben ihren Sitz in Mühlheim am Inn, Österreich. Inhaltlich konzentriert sich die Gruppe auf die Aufbereitung von Produktions- und Post-Consumer-Abfällen sowie von Verbundmaterialien zu wieder einsetzbaren Kunststoffrohstoffen. Das Unternehmen wird auf Fakuma 2026 auf dem Stand der Badico Trading GmbH aus Germering (Halle 5, Stand 5210) repräsentiert. Weitere Informationen: rdg-recyclinggroup.com |
RDG - Plast GmbH, Mühlheim am Inn, Österreich
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