| 17.09.2026, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die Rowasol GmbH erweitert ihr Sortiment an Flüssigfarben für die Kunststoffverarbeitung um die neue Produktreihe "Rowasol GreenLine". Wie das Unternehmen im Vorfeld der Fakuma 226 weiter mitteilt, basieren die Formulierungen auf biobasierten Rohstoffen und sind für den Einsatz in Kunststoffen vorgesehen.Das verwendete Trägersystem besteht laut Rowasol bereits zu mehr als 75 Prozent aus nachwachsenden Rohstoffen. Ergänzend kommen ausgewählte Farbstoffe pflanzlichen Ursprungs zum Einsatz. Um deren Einsatz unter den thermischen Bedingungen der Kunststoffverarbeitung zu ermöglichen, werden die natürlichen Farbstoffe in ein natürliches Mineral eingebunden. Dieses Verfahren soll die thermische Stabilität erhöhen. Das derzeitige Farbstoffportfolio umfasst unter anderem Ausgangsstoffe auf Basis von Indigo, Curcumin und Rettich-Extrakten. Hinzu kommen ein schwarzes Farbmittel auf Basis pflanzlich gewonnenen Kohlenstoffs sowie ein weißes Farbmittel mineralischen Ursprungs. Damit deckt die Produktreihe verschiedene Farbbereiche für biobasierte Kunststoffanwendungen ab. Nach Unternehmensangaben wurden die Flüssigfarben in unterschiedlichen Biokunststoffen mit Dosierungen zwischen 0,5 und 2,0 Prozent getestet. Dabei zeigte sich ein deutlicher Einfluss der jeweiligen Polymermatrix auf die resultierende Farbwirkung: In einem nahezu transparenten Biopolymer wurden intensivere Farbtöne erzielt, während ein weiß-opakes Material zu weicheren, pastellartigen Farbeindrücken führte. Die Versuche sollen zugleich zeigen, dass bereits bei vergleichsweise niedrigen Dosierungen eine sichtbare Farbentwicklung erreicht werden kann. Rowasol arbeitet nach eigenen Angaben an der Erschließung weiterer natürlicher Farbquellen und an einer weiteren Erhöhung des biobasierten Anteils im Trägersystem. Ziel ist es, das verfügbare Farbspektrum zu erweitern und den Anteil nachwachsender Rohstoffe in den Formulierungen zu steigern. Die Entwicklung ist insbesondere vor dem Hintergrund relevant, dass bei biobasierten und ressourcenschonend ausgelegten Kunststoffanwendungen neben dem Polymer zunehmend auch Additive und Farbmittel hinsichtlich ihrer Rohstoffbasis betrachtet werden. Für die industrielle Verarbeitung bleibt dabei entscheidend, ob biobasierte Farbsysteme die erforderliche thermische Stabilität, Dosierbarkeit und reproduzierbare Farbwirkung unter praxisüblichen Verarbeitungsbedingungen erreichen. Fakuma 2026, Friedrichshafen, 12.-16. Oktober 2026, Halle B1, Stand 1212 Weitere Informationen: www.rowasol.de |
Rowasol GmbH, Pinneberg
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