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13.10.2026, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten    

Sepro: "Visual 4" für weitere Roboterbaureihen und neue Automatisierungskonfigurationen

S Line range - (Bild: Sepro).
S Line range - (Bild: Sepro).
Die Sepro Group erweitert ihr Angebot für die Automatisierung von Spritzgießprozessen. Zur Fakuma 2026 kündigt das Unternehmen die Ausweitung seiner Steuerungsplattform "Visual 4" auf weitere Roboterbaureihen sowie zusätzliche Konfigurationen für die Teileentnahme und Handhabung an. Gleichzeitig baut Sepro die Integration kompletter Produktionszellen und die Vernetzung mit digitalen Fertigungssystemen aus.

Einheitliche Steuerung für unterschiedliche Robotergrößen
Nach der Einführung bei der "S-Line" und größeren "Success"-Robotern soll "Visual 4" künftig auch bei kleineren Automatisierungslösungen und kompakten Modellen der "Success"-Baureihe eingesetzt werden. Die gemeinsame Plattform stellt einheitliche Bedien- und Programmierwerkzeuge, Diagnosefunktionen und Möglichkeiten zur industriellen Vernetzung bereit. Damit sollen sich unter anderem Schulungen, Wartungsarbeiten und die Integration unterschiedlicher Robotermodelle vereinfachen lassen. Auf der Fakuma 2026 demonstriert Sepro Roboter der Reihen "Success" und "S-Line X".

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Neue Konfigurationen für Entnahme und Handhabung
Mit dem angekündigten "Success 10" plant Sepro eine Erweiterung seines Angebots für kleinere Spritzgießmaschinen. Vorgesehen sind die Steuerungsplattform "Visual 4", zusätzliche Pneumatikfunktionen und höhere Geschwindigkeiten. Für ausgewählte Modelle der "Success"-Reihe soll außerdem eine Zweiarm-Option erhältlich sein, die Formteile und Angüsse gleichzeitig handhaben kann. Dies ist insbesondere für Anwendungen mit Dreiplattenwerkzeugen relevant.

Die Reihe "S-Line X" soll nach Unternehmensangaben um eine optionale servomotorische R3-Drehachse ergänzt werden. Die zusätzliche Bewegungsachse soll den Einsatz bei komplexeren Entnahme-, Handhabungs- und Montageaufgaben ermöglichen. Konkrete Leistungswerte sowie Einführungstermine für die einzelnen Konfigurationen nennt Sepro bislang nicht.

Systemintegration über den Roboter hinaus
Sepro will seine Rolle als Integrator vollständiger Automatisierungszellen ausbauen. Neben Robotern und Steuerungen umfasst das Angebot die Einbindung von Greifersystemen, Peripheriegeräten und nachgelagerten Prozessen, auch unter Verwendung von Technologien anderer Anbieter. Die Anwendungen reichen von Teileentnahme und Einlegetechnik über Montage, Inspektion und Qualitätskontrolle bis zu Kennzeichnung, Rückverfolgbarkeit, Verpackung, Palettierung und Produktionsdatenerfassung.

Dabei übernimmt das Unternehmen nach eigenen Angaben die Projektabwicklung von der Planung und Systemintegration über die Inbetriebnahme bis zu Wartung und technischem Service. Der Ansatz zielt darauf ab, einzelne Automatisierungskomponenten in abgestimmte Produktionsabläufe einzubinden.

Vernetzung und Cybersicherheit im Entwicklungsfokus
Für 2027 kündigt Sepro erweiterte Konnektivitäts- und Integrationsfunktionen an. Sie sollen den Datenaustausch zwischen Robotern, Spritzgießmaschinen und übergeordneten Produktions- und Informationssystemen erleichtern. Die Entwicklung soll sich an etablierten Industriestandards orientieren. Konkrete Schnittstellen oder Standards werden in der Mitteilung nicht benannt.

Parallel berücksichtigt Sepro Cybersicherheitsanforderungen bei der Entwicklung kommender Automatisierungsplattformen. Im Mittelpunkt stehen der Schutz industrieller Daten sowie die Integrität und Verfügbarkeit vernetzter Produktionssysteme.

Nach eigenen Angaben hat die Sepro Group in mehr als fünf Jahrzehnten weltweit über 40.000 Spritzgießmaschinen ausgerüstet.

Fakuma 2026, Friedrichshafen, 12.-16. Oktober 2026, Halle A1, Stand 1202

Weitere Informationen: www.sepro-group.com

Sepro Robotique, La Roche-sur-Yon, Frankreich + Sepro Robotique GmbH, Dietzenbach

» insgesamt 63 News über "Sepro Robotique" im News-Archiv gefunden

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