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13.10.2026, 06:00 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten    

Michel Tube: Aluminium-Rohrkupplung "AluGrip" für pneumatische Förderleitungen

Aluminium-Rohrkupplung "AluGrip" - (Bild: Michel Tube).
Aluminium-Rohrkupplung "AluGrip" - (Bild: Michel Tube).
Die Michel Tube Engineering GmbH stellt auf der Fakuma 2026 die Aluminium-Rohrkupplung "AluGrip" vor. Im Mittelpunkt steht eine im Spritzguss gefertigte 3D-Dichthülse, die die Montage erleichtern und Rohrtoleranzen ausgleichen soll.

Die Dichthülse besitzt eine geschlossene, innen angeraute Oberfläche sowie Fasen zum Einführen der Rohre. Dichtrillen sollen Maßabweichungen ausgleichen und eine haptische Kontrolle beim Einschieben ermöglichen. Nach Herstellerangaben halten sie den Verbinder am Rohr, sodass insbesondere bei senkrechter Montage das zweite Rohr leichter eingeführt und verschraubt werden kann. Eine mittige Vertiefung nimmt ein Edelstahlblech als Dichtungsschutz auf. Dieses soll den Kontakt zwischen Fördermedium und Dichtung verhindern und die elektrische Leitfähigkeit an der Rohrstoßstelle verbessern.

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Die Hülse ist zwischen den beiden Schrauben gesichert und soll beim Einschieben des Rohres nicht verrutschen. Eine formschlüssige Gestaltung im Schließbereich ermöglicht laut Hersteller eine totraumfreie Verbindung. Beim Anziehen tritt die Dichtung bis zum Aluminiumkorpus hervor und zeigt damit den Montagezustand an. Michel Tube bezeichnet diese Funktion als "Drehmomentkontrolle". Angaben zu einem definierten Anziehdrehmoment oder zur Messgenauigkeit enthält die Produktinformation nicht.

Für Verbindungen zwischen Glas- und Edelstahlrohren sowie zwischen zwei Glasrohren ist ein laut Unternehmen zum Patent angemeldetes Steckhülsensystem vorgesehen. Es ermöglicht, die Verbindungskombination vor Ort zu ändern. Ein definierter Anschlag und die weiche Dichtung sollen Glasrohre vor Beschädigungen schützen. Auch die Steckhülsen verfügen über Dichtrillen zum Toleranzausgleich; der jeweilige Rohrdurchmesser ist eingraviert.

Nach Unternehmensangaben lässt sich die Kupplung mit PFAS-freien oder medizinisch zertifizierten Dichtungen ausführen. Konkrete Dichtungswerkstoffe und Zertifizierungen werden in der Vorlage nicht genannt. Dichtung und Korpus werden in Deutschland hergestellt. Die automatisierte Fertigung soll kurze Lieferzeiten ermöglichen. Die angeraute Dichtung und die Federwirkung des Aluminiumkorpus sollen die Demontage erleichtern. Der Hersteller bezeichnet die Kupplung als recycelbar; quantitative Angaben zur CO₂-Bilanz liegen nicht vor.

Michel Tube wurde 2014 gegründet und ist auf Komponenten für die pneumatische Fördertechnik spezialisiert. Laut Unternehmensinformation beschäftigt der Anbieter 45 Mitarbeiter an zwei Standorten und beliefert unter anderem die Kunststoff-, Lebensmittel- und Chemieindustrie. Zur Fertigungsausstattung gehören Rohrlaseranlagen und Schweißroboter.

Fakuma 2026, Friedrichshafen, 12.-16. Oktober 2026, Halle B1, Stand 1113

Weitere Informationen: www.michel-tube.de

Michel Tube Engineering GmbH, Tauberbischofsheim

» insgesamt 8 News über "Michel Tube Engineering" im News-Archiv gefunden

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