| 08.04.2008 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Das WIPMat-Konzept zur Einbindung von Mitarbeiterideen in KMUs konnte erfolgreich getestet werden. 24 Mitarbeiterideen, durch welche die Materialeffizienz im Unternehmen entschieden verbessert werden kann, entstanden im ersten Testlauf. Die Mitarbeiter sind über den offiziellen ersten Durchlauf hinaus hoch motiviert und engagiert, um die Effizienz des Unternehmens weiter zu steigern. „Ich war zu Beginn sehr skeptisch, ob das Konzept für unser kleines Unternehmen wirklich etwas bringt. Jetzt – nachdem wir den Motivationsprozess einmal durchlaufen haben – bin ich positiv überrascht. Wir werden auf jedenfall fortfahren, die Mitarbeiter nach diesem Konzept einzubinden.“, so der geschäftsführende Gesellschafter, Werner Ternka, des 15 Mitarbeiter starken Testunternehmens, TPK-Kunststofftechnik GmbH. Das WIPMat-Projekt (www.wip-kunststoffe.de) strebt eine Verbesserung der Materialeffizienz und somit der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen an. Einerseits wird auf die Erfahrung und das bestehende Wissen der Mitarbeiter zur Entwicklung von Ideen zu einem effizienten Materialeinsatz zurückgegriffen. Andererseits soll im Zuge des WIPMat-Projektes der Wissenshorizont der Mitarbeiter erweitert und eine wirtschaftliche, bereichsübergreifende Denkweise gefördert werden. Dazu erstellte die mawe-beratung GmbH, Krefeld-Traar, ein Konzept. Dieses Konzept wurde von der TPK Kunststofftechnik GmbH in die Praxis umgesetzt – ein erster Testlauf für das Konzept. Ergebnis bestätigt Konzept Das Projekt hat insgesamt im ersten Durchlauf 24 Ideen zu Tage gefördert, durch welche die Materialeffizienz im Unternehmen erheblich verbessert werden kann. Im Schwerpunkt zielen die Ideen auf das Reduzieren der Fehlerquote beim Bau von Spritzgusswerkzeugen sowie das Optimieren des Spritzgussprozesses, um schneller zu einem hochwertigen Spritzgussartikel zu kommen. Das Konzept soll über weitere Testläufe noch optimiert werden. Klein- und mittelständische Unternehmen können noch einsteigen. Das WIPMat ist ein Projekt des Förderverein WIP-Kunststoffe e.V. Wissens- und Innovations-Netzwerk Polymertechnik (WIP, www.wip-kunststoffe.de) Gefördert wird dieses Projekt durch das BMWi im Rahmen von NeMat (www.materialeffizienz.de/forderung/NeMat). Über TPK-Kunststofftechnik Die TPK-Kunststofftechnik GmbH (TPK, www.tpk-kunststofftechnik.de) ist ein unabhängiges Familienunternehmen mit 15 Mitarbeitern und untergliedert sich in die Abteilungen Werkzeugbau, Spritzgussproduktion und Verwaltung. Das Tätigkeitsfeld der TPK erstreckt sich von der Beratung über die Konstruktion, den Werkzeugbau, die Prototypenfertigung und den Serienspritzguss bis zur Montage und Verpackung. TPK entwickelt, konstruiert und baut Spritzgussformen. Je nach Kundenwunsch fertigt TPK verschiedenste Kunststoffkomponenten und – systeme für die Medizin-, Labor- und Automobiltechnik. Darüber hinaus ist die TPK-Kunststofftechnik GmbH für die Gebrauchs- und Verpackungsgüterindustrie tätig. |
Förderverein WIP-Kunststoffe e.V., Wissens- und Innovations-Netzwerk Polymertechnik, Hannover
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