| 19.12.2008 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Teknor Apex Company (www.teknorapex.com) und Cerestech Inc. haben eine Lizenzvereinbarung abgeschlossen über eine Methode, mit der relativ preiswerte thermoplastische Stärke (TPS) mit synthetischem Polymer oder anderen Biokunststoffen gemischt und dabei wichtige Leistungseigenschaften größtenteils erhalten werden können, so die beiden Unternehmen kürzlich in einer gemeinsamen Ankündigung. Die Vereinbarung gibt Teknor Apex exklusive weltweite Rechte zur Herstellung und Vermarktung von Produkten mit Cerestechs patentierter Technologie und zur Unterlizenzierung des Mischverfahrens. Die Technologie wandelt Stärkekörnchen in TPS um, die dann als Muttermischung mit Biokunststoffen, wie Polymilchsäure oder Polyhydroxyalkanoat, oder mit mineralölbasierten Polymeren wie beispielsweise Polyethylen vermischt wird. „Teknor Apex sieht diesen Eintritt in den wachsenden Biokunststoffmarkt als einen ersten Schritt zur Entwicklung eines Sortiments biologisch abbaubarer Kunststoffe an", sagte Dr. Robert S. Brookman, Vizepräsident für Geschäftsentwicklung. „Wir wollen Kunden, die aus erneuerbaren Ressourcen stammende Produkte anbieten möchten, eine Reihe an Optionen bereitstellen." Das Cerestech-Verfahren basiert auf patentierter Technologie, die von Dr. Basil Favis entwickelt wurde, der Cerestech Inc. als ein Subunternehmen der École Polytechnique de Montréal gegründet hatte. Die Technologie ermöglicht es, andere Polymere mit TPS aus pflanzlichen Quellen wie beispielsweise Mais, Weizen oder Kartoffeln zu kombinieren und dabei bessere Eigenschaften zu erzielen als es sonst bei herkömmlichen Mischungen, die Stärke enthalten, typisch ist, sagte Dr. John Andries, Leitender Vizepräsident für Technologie bei Teknor Apex. „Die Cerestech-Technologie liefert Mischungen, welche die mechanischen Eigenschaften der Biokunststoff- bzw. synthetischen Polymere selbst bei hohem Stärkeanteil größtenteils beibehalten", sagte Dr. Andries. „Sie sind weniger feuchtigkeitsempfindlich als andere stärkehaltige Kunststoffe, sie sind lichtdurchlässig, bedruckbar und können dicht abschließen, und sie können für biologisch abbaubare Anwendungen formuliert werden." Teknor Apex wird die Technologie sowohl zur Herstellung von Muttermischungen als auch produktionsfertiger Mischungen einsetzen und erwartet Anwendungsbereiche sowohl im Extrusions- als auch Spritzgussverfahren bei Verpackungen, im Kfz-Bereich, für Müllbeutel und andere Märkte. Das Unternehmen errichtet an seinem Hauptsitz in Pawtucket, RI, USA eine Pilotanlage. Die kommerzielle Produktionsaufnahme in Pawtucket ist für 2009 geplant. „Wie bei allen unseren Produkten planen wir den Technologietransfer unserer Biokunststoff-Technologie zu den Teknor Apex-Werken in China, Singapur und Großbritannien, sobald die Nachfrage einsetzt", sagte Dr. Brookman. „Wir sind auch bereit, Unterlizenzen für die Technologie zu vergeben, insbesondere an Hersteller von Massenprodukten, die von dem Synergiepotential einer Compoundierung von Biokunststoffen vor Ort profitieren würden." |
Teknor Apex Company, Pawtucket, Rhode Island, USA
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