| 13.01.2009 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Die Schaeffler Gruppe (www.schaeffler-gruppe.de) hat die Übernahme der Continental AG (Hannover, www.conti-online.com) abgeschlossen und den Depotbanken der Aktionäre, die ihre Aktien Schaeffler angedient haben, 75 Euro je Aktie bezahlt. Die Depotbanken werden diese Zahlungen jetzt den Aktionären gutschreiben. Die Schaeffler Gruppe hält nun 49,90 Prozent der Stimmrechte an der Continental AG und ist damit ihr größter Aktionär. Die darüber hinaus angedienten Aktien hat Schaeffler an Finanzinstitute übertragen. „Mit dem Abschluss der Übernahme ist der Weg frei, die Verbindung der Unternehmen schnell und pragmatisch umzusetzen. Vor dem Hintergrund der Finanzkrise und der Marktveränderungen in der Automobilindustrie stehen beide Unternehmen vor großen Herausforderungen und haben keine Zeit zu verlieren. Es gilt nun, konstruktiv zusammen zu arbeiten und sich auf die Sachthemen und das Geschäft zu konzentrieren. Das erwarten auch unsere Mitarbeiter und Kunden von uns“, erklärte Dr. Jürgen M. Geißinger, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Schaeffler Gruppe. „Indem wir die Stärken beider Unternehmen schnell zusammenführen und unsere großen Potenziale und Synergien zügig realisieren, machen wir den richtigen Schritt im Rahmen der weltweiten Konsolidierung der Automobilzulieferindustrie und können gemeinsam gestärkt aus der Krise hervorgehen“, sagte Geißinger. Mit der Kombination kommen Schaefflers Stärken bei mechanischen, mechatronischen und Präzisionskomponenten für Motor, Getriebe und Fahrwerk und Continentals Stärken bei Elektronik- und Softwaresystemen für Motor, Fahrwerk und Innenraum zusammen. Die gemeinsame Entwicklungs- und Innovationskompetenz eröffnet neue Marktchancen. „Gemeinsam werden wir ein leistungsfähiger und stabiler Partner für unsere Kunden sein und einen wesentlichen Beitrag zur Lösung der zentralen technologischen Herausforderungen der Automobilindustrie liefern“, ergänzte Geißinger. |
Schaeffler KG, Herzogenaurach
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