| 06.11.2009 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
|
|
Jeder Verbraucher, der Kunststoffverpackungen in die Gelbe Tonne gibt, leistet einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Das ist das Ergebnis einer Studie des Instituts für Energie- und Umweltforschung (ifeu), Heidelberg, die gestern im Rahmen einer Veranstaltung des Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) und der Duales System Deutschland GmbH (DSD) in Berlin vorgestellt wurde. Behandlung in MVA erzeugt mehr Kohlendioxid, als sie einspart Jede Tonne Kunststoffverpackungen, die getrennt gesammelt wird, statt mit dem Restmüll in Müllverbrennungsanlagen (MVA) verbrannt zu werden, spart demnach 1,26 Tonnen an klimaschädlichen Treibhausgasen. "Die Verbrennung von Kunststoff in durchschnittlichen MVA dagegen erzeugt mehr Kohlendioxid, als sie einspart", erklärt Stefan Schreiter, Vorsitzender der DSD-Geschäftsführung. Kunststoffrecycling schont Klima Das Forschungsinstitut hat verschiedene Szenarien zur Behandlung von Kunststoffabfall miteinander verglichen. "Die hochwertige Verwertung von Kunststoff zu Regranulaten und neuen Kunststoffprodukten wie Autoteilen, Eimern oder auch neuen Verpackungen trägt signifikant zur Entlastung des Klimas bei", resümiert Dr.-Ing. Michael Heyde, Leiter Technik und Systementwicklung bei DSD. Wo eine werkstoffliche Verwertung des Kunststoffs nicht möglich oder unwirtschaftlich ist, stellt eine hochwertige energetische Verwertung als Ersatzbrennstoff für Kraft- oder Zementwerke eine Alternative dar. "Die energetische Verwertung in MVA ist nicht lohnend, weil deren Wirkungsgrad zu gering ist", so Heyde. Der Vorteil der werkstofflichen Verwertung werde in der Zukunft sogar noch zunehmen, ist Heyde überzeugt: "Es gibt noch Potenzial, das Kunststoffrecycling weiter zu verbessern. Der technische Fortschritt ist noch nicht ausgereizt." Überdies rechne sich das werkstoffliche Recycling zumindest von Folien und sortenreinen Kunststoffen auch wirtschaftlich. "Wird der Kunststoff in der MVA verbrannt, geht er als Kohlendioxid in die Atmosphäre. Das ist weder wirtschaftlich noch für die Umwelt interessant", hob Heyde hervor. Weitere Informationen: www.gruener-punkt.de, www.ifeu.de, www.nabu.de |
Der Grüne Punkt – Duales System Deutschland GmbH, Köln
» insgesamt 154 News über "DSD" im News-Archiv gefunden
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
| » zurück zum Seitenanfang |
Top-Meldungen der letzten Tage
Mol Gruppe: Hauptversammlung beschließt Dividende von rund 600 Mio. Euro
Mutares: Übernahme von zwei Magna-Automobilzuliefergeschäften zur Erweiterung von Amaneos und HiLo
EMS-Gruppe: Währungsbedingter Umsatzrückgang im ersten Quartal
Meist gelesen, 10 Tage
Trinseo: Deutliche Preiserhöhungen für Polystyrol, ABS und SAN
Feddersen Group: Gebündelte Recyclingkompetenz
EMS-Gruppe: Währungsbedingter Umsatzrückgang im ersten Quartal
Mutares: Übernahme von zwei Magna-Automobilzuliefergeschäften zur Erweiterung von Amaneos und HiLo
Uhde Inventa-Fischer: Neue PET-Anlage für türkischen Verpackungshersteller Köksan
Meist gelesen, 30 Tage
Domo: Leunaer Werk durch Übernahme gesichert - Künftige Firmierung unter Leuna-Polyamid GmbH
ASS Maschinenbau: Dr. Andreas Külschbach neuer Geschäftsführer
Evosys: Vertriebspartnerschaft mit Schaeffler für Medizintechniklösungen im Osten der USA
BASF: Neuen Verbundstandort in Zhanjiang offiziell in Betrieb genommen
FACC: Rekordumsatz und Ergebnissteigerung im Geschäftsjahr 2025
Röhm: Chemisches Recycling in MMA-Anlage in Worms integriert
Meist gelesen, 90 Tage
Playmobil: Produktion in Dietenhofen wird verlagert
Terbrack Kunststoff: Insolvenzverfahren eröffnet
HydroDyn Recycling: Sanierungsverfahren eingeleitet
Dom Polymer-Technik: Insolvenzverfahren eröffnet
Ceresana: Slight market recovery for plastic pipes in Europe expected from 2026
Fischer Werkzeugbau: Einstellung des Geschäftsbetriebs – Produktionsstätte wird versteigert
Tupperware: Verkauf der Produktionsstandorte in Lateinamerika
Dann veräußern Sie diese kostenlos
in der Rohstoffbörse.
| Kunststoffchemie für Ingenieure
|