| 19.03.2010 | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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![]() Mit dem übersichtlich und bedienerfreundlich gestaltetem „Formenbauhandbuch“ jetzt komplett: Der neue Vakuumformautomat RV 53c – mit bis zu 45 Takten/min, 3 bar Formdruck und im Eigenbau kostengünstig herstellbaren Werkzeugen eine sich schnell amortisierende Investition, nicht zuletzt auch beim Thermoformen von Lebensmittelverpackungen. ![]() Klappverpackungen, Trays, Kekseinlagen – nur drei Beispiele für Food- und Non-Food-Verpackungen, in kleinen bis mittleren Losgrößen besonders wirtschaftlich hergestellt auf dem neuen Vakuumformautomaten RV 53c. Bilder: ILLIG Die vakuumunterstützte Formstation der RV 53c ist jetzt für einen Formdruck von 3 bar ausgelegt, 1 bar höher als bei der Maschinengeneration zuvor. Damit steigt sowohl die Ausformdynamik als auch die Ausformschärfe in den Werkzeugkavitäten. Für ein weitgehend gleichmäßiges Verstrecken entlang der Formteilkontur wird die aufgeheizte Folie durch „Vorblasen“ pneumatisch vorgedehnt. Vorhandene Werkzeuge weiterhin nutzen Eine weitere und besonders wichtige Bedingung bei der Weiterentwicklung war, bestehende RV-Werkzeuge weiterhin uneingeschränkt nutzen zu können. Bei der RV 53c ist hierzu lediglich eine neue Werkzeug-Halteplatte für das Formwerkzeug erforderlich; Bandstahlschnitt-, Lochstanz- und Stapelwerkzeuge aus der RV 53b-Generation sind ohne jegliche Änderung einsetzbar. So ließ sich beispielsweise ein Werkzeug für eine Menüschale (245 mm Länge, 215 mm Breite und 35 mm Tiefe, hergestellt aus 0,5 mm dicker PS-Folie) auf der RV 53c mit 45 Takten/min betreiben – auf dem Vorgänger RV 53b waren damit lediglich 23 Takte/min realisierbar gewesen. Somit erzielt die neue Maschinengeneration bei dieser Anwendung den nahezu doppelten Teileausstoß (96 % höhere Produktivität). Diese Produktivitätssteigerung im durchgängig hohen zweistelligen Prozentbereich konnte inzwischen auch in der Produktionspraxis nachgewiesen werden. Selbst beim Thermoformen kritischer Materialien wie teilkristallinem PP werden Taktzahlsteigerungen von deutlich über 40 % realisiert. In der Vergangenheit wurde dieser Thermoformertyp in der Mehrzahl für die Herstellung von technischen Teilen wie Transportpaletten oder Trayeinlagen und von Verpackungen im Non-Food-Bereich genutzt. In der deutlich leistungsstärkeren Konfiguration habe die RV 53c nun auch für die Produktion von Lebensmittelverpackungen eine hohe Attraktivität gewonnen, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. Weitere Informationen: www.illig.de |
ILLIG Maschinenbau GmbH & Co. KG, Heilbronn
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