| 07.05.2010 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Mit zeitlicher Verzögerung kann die Neuordnung der Ausbildung zum Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik ab Juni dieses Jahres endgültig beginnen. Dies ist das Ergebnis des Bund-Länder-Koordinierungsausschusses, in dem am 29. April 2010 die Vertreter der Kultusministerien tagten, teilt der GKV mit. „Wir begrüßen die Entscheidung des Koordinierungsausschusses sehr. Als einer der weltweit führenden Hersteller von Kunststofffenstersystemen wissen wir, dass qualitativ hochwertige Produkte nur durch optimal ausgebildete Fachkräfte entstehen“, erklärt Dr.-Ing. Michael Stöger, Direktor Technologie und Mitglied des Vorstandes der Deceuninck NV. „Aus unserer Sicht ist es jedoch wichtig, dass durch die Neuordnung des Verfahrensmechanikers nicht nur neuer Nachwuchs für die Branche gewonnen und die Qualität von Kunststofffenstersystemen und Kunststofffenstern weiter optimiert wird. Auch die Themen Umwelt und Nachhaltigkeit müssen in der Neuordnung berücksichtigt werden. Schließlich sind dies entscheidende Themen unserer Gegenwart und Zukunft und es ist unablässig, dass der Nachwuchs sich in diesem Bereich auskennt und neue Ideen entwickelt.“ Das Mitglied des pro-K Industrieverbandes Halbzeuge und Konsumprodukte aus Kunststoff e.V Deceuninck / Inoutic stellt einen von zwölf Sachverständigen, welche die Neuordnung ausarbeiten werden. pro-K koordiniert als Trägerverband den Bereich Bildungspolitik und Berufsbildung für den Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie e.V (GKV). Bereits vor zwei Jahren hatten der GKV und die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie ihren gemeinsamen Entwurf für die Novellierung der Ausbildung vorgestellt. Diese war aus ihrer Sicht notwendig geworden, um die Ausbildung zum Verfahrensmechaniker vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und des damit einhergehenden Bewerbermangels gegenüber anderen Berufen wettbewerbsfähig zu halten. Nachdem eine Vielzahl von Fragen mit den Sozialpartnern und zuletzt den Kultusministerien zu klären waren, kann das Antragsverfahren nun gestartet werden. Ab Juni dieses Jahres wird ein Gremium aus Sachverständigen von Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite über die neue Struktur sowie die neuen Inhalte der Ausbildung beraten und seinen Vorschlag an die Länder und das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) überreichen. Das Inkrafttreten des novellierten Ausbildungsberufes wird für das Ausbildungsjahr 2011/2012 erwartet. Weitere Informationen: www.gkv.de, www.pro-kunststoff.de |
Gesamtverband kunststoffverarbeitende Industrie e.V., Frankfurt am Main
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