| 29.09.2026, 06:06 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
|
|
Die Zahoransky AG plant weitere strukturelle Anpassungen an ihren deutschen Standorten Todtnau und Freiburg. Nach Angaben des Unternehmens könnten dort bis zu 120 Arbeitsplätze entfallen. Als Gründe nennt der Maschinen-, Formen- und Anlagenbauer einen anhaltend schwachen Auftragseingang, eine zurückhaltende Investitionsbereitschaft der Kunden sowie zunehmenden internationalen Wettbewerbsdruck. Weitere Restrukturierung nach schwachem Auftragseingang Der Auftragseingang an den deutschen Standorten wird nach Unternehmensangaben 2026 deutlich unter dem Vorjahresniveau liegen. Zahoransky hatte bereits in den vergangenen Jahren Restrukturierungsmaßnahmen umgesetzt, sieht angesichts der verschärften Marktbedingungen jedoch weiteren Anpassungsbedarf. Zu den genannten Belastungsfaktoren zählen verzögerte Projektentscheidungen, geopolitische Unsicherheiten sowie im internationalen Vergleich hohe Standortkosten in Deutschland. Die geplanten Maßnahmen sollen die Kostenstruktur an das aktuelle Geschäftsvolumen anpassen. Bis zu 120 Stellen betroffen Zahoransky beschäftigt weltweit 695 Mitarbeiter. Davon arbeiten 324 in Todtnau und 143 in Freiburg. Zusammen verfügen die beiden Standorte damit über 467 Beschäftigte. Ein Abbau von bis zu 120 Stellen entspräche rechnerisch knapp 26 Prozent der dortigen Belegschaft. Die konkrete Ausgestaltung der Maßnahmen soll gemeinsam mit den Betriebsräten erarbeitet werden. Das Unternehmen kündigte an, die personellen Anpassungen möglichst sozialverträglich umzusetzen. Geschäftsfelder Maschinenbau und Medizintechnik Zahoransky ist im Maschinen-, Formen- und Anlagenbau tätig. Das Unternehmen entwickelt Lösungen insbesondere für die Bürstenindustrie sowie für Anwendungen in der Medizintechnik. Die angekündigten Maßnahmen betreffen damit einen spezialisierten Anbieter des deutschen Maschinen- und Formenbaus. Weitere Informationen: www.zahoransky.com |
Zahoransky AG, Todtnau-Geschwend
» insgesamt 48 News über "Zahoransky" im News-Archiv gefunden
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
Top-Meldungen der letzten Tage
Spectrix + voestalpine: Additive Formeinsätze verkürzen Zykluszeit um 28 Prozent
Borouge: Kapazitätsausbau für mechanisch recycelte Polyolefine
EMS-Grivory: Hochleistungspolyamid ersetzt Aluminium in ABS-Magnetventil für Nutzfahrzeuge
Amis: Zerkleinerungssysteme für Spritzguss- und Blasformabfälle
Schleich: David Albert übernimmt die Unternehmensführung
OPmobility: Übernahme des Beleuchtungsgeschäfts von Hyundai Mobis
Meist gelesen, 10 Tage
Leuna-Polyamid: Insolvenzverfahren eröffnet - Geordnete Stilllegung der Anlagen eingeleitet
Schleich: David Albert übernimmt die Unternehmensführung
Ernst Jäger Kunststoffverpackung: Insolvenzverfahren nach Sanierung in Eigenverwaltung aufgehoben
Westlake: Aus für PVC-Werk von Vinnolit in Köln
OPmobility: Übernahme des Beleuchtungsgeschäfts von Hyundai Mobis
Meist gelesen, 30 Tage
Borouge: Roland Janssen übernimmt Leitung von Vertrieb und Marketing
Engel: Neuer Fertigungsstandort in Serbien erweitert europäisches Produktionsnetzwerk
Arburg: Mikro-Spritzgießen filigraner 0,002-Gramm-Bauteile
Lotte Chemical: Übernahme der Engro Polymer & Chemicals
Haitian: Spritzgießtechnik, Automation und europäische Fertigung im Fokus
Alpla: Zwei neue Werke in İzmir und Adana erweitern Produktionskapazitäten in der Türkei
Meist gelesen, 90 Tage
Karl Hess GmbH & Co. KG: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
VBI Plastic: Vorläufiges Insolvenzverfahren angeordnet
Arburg: Übernahme der Stork Plastics Machinery B.V.
Hess plastics: Neuaufstellung im Insolvenzverfahren - Strukturierter Investorenprozess eingeleitet
Erema: Gruppe bleibt trotz deutlichem Umsatzrückgang profitabel
Neue und gebrauchte Maschinen & Anlagen finden Sie in der großen Maschinenbörse.
Kostenfreie Nutzung aller Börsen! Registrieren Sie sich jetzt!
| Physikalischer Schaumspritzguss - Grundlagen für den industriellen Leichtbau
|