| 21.10.2010 | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Das Radium Lab Release für die Insight Serie wird Autodesk Moldflow mit vier neuen Technologien vorstellen. Dazu gehört das Langglasfasermodul; es ermöglicht für lange Fasern eine genauere Vorhersage von Orientierungszuständen im Bauteil. Das neue Kristallisationsmodell errechnet Kristallisationszustände in Fließ- und Wanddickenrichtungen aufgrund verschiedener Parameter, wobei thermische, Scher- und Orientierungseffekte berücksichtigt werden. Zudem steht nun eine Erweiterung des Cool Solver zur Verfügung. Das neue Finite Elemente basierende Temperiersystem berechnet transiente (zeitabhängige) Veränderungen der Werkzeugtemperatur wie Anfahrpozesse und Kernaufheizungen. Eine weitere Innovation ist das Tool zur Simulation der Entlüftung, das Druckverhältnisse im Werkzeug berechnet. Formfüllungsfehler durch unzureichende Werkzeugentlüftung können laut Anbieter nun ausgeschlossen werden.Mit Showcase wurde ein Visualisierungstool entwickelt, das die zu interpretierende Farbdarstellung durch eine hochgerenderte fotorealistische Oberflächendarstellung ersetzt. Einfallstellen und Oberflächendefekte sind nun so dargestellt, wie sie am fertigen Bauteil aussehen. Des Weiteren kann der Betrachter eine Oberflächenstruktur, beispielsweise eine Narbung, vorgegeben und das Aussehen eines kritischen Bereichs bewerden. Mit Algor offeriert Autodesk zur K erstmals ein Finite Elemente Programm für Strukturanalysen. Über eine Schnittstelle können Moldflow-Ergebnisse, wie Faserorientierungen für Festigkeitsberechnungen an Spritzgießbauteilen genutzt werden. Erweiterungen, die zu anisotropen Bauteileigenschaften führen und die Prognosesicherheit strukturanalytischer Aussagen erhöhen seien bereits in Vorbereitung. Ein neues Projekt mit Namen Cumulus bietet Moldflow-Anwendern die Möglichkeit des Test nahezu unbegrenzter Rechenkapazitäten. Der eigene Computer wird nur noch als Front-End benutzt. Damit soll der Kunden künftig weder große Hardwarekapazitäten noch umfangreiche Lizenzumfänge vorhalten müssen. Er könne bei hohem Arbeitsanfall ausweichen, ohne die eigenen Kapazitäten zu belasten. Das reduziere die eigenen Leerlaufkosten, für das Cloud Computing werde nur im Bedarfsfall gezahlt. Weitere Informationen: www.moldflow-service.eu K 2010, 27.10.–3.11.2010, Düsseldorf, Halle 11, Stand G73 |
MF Software Sales & Service Group GmbH, Darmstadt
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