| 10.11.2010, 16:24 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
|
|
Der ifo Indikator für das Wirtschaftsklima im Euroraum ist im vierten Quartal leicht gestiegen und liegt nur noch geringfügig unter seinem langfristigen Durchschnitt. Die aktuelle wirtschaftliche Situation wurde deutlich günstiger bewertet als im dritten Quartal 2010. Die Erwartungen für die nächsten sechs Monate schwächten sich dagegen erneut ab, blieben aber insgesamt positiv. Die neuesten Ergebnisse deuten darauf hin, dass sich die konjunkturelle Erholung im Euroraum in den nächsten sechs Monaten fortsetzen wird, wenn auch in geringerem Tempo als bisher. Die derzeitige wirtschaftliche Situation wird in den Ländern des Euroraums weiterhin sehr unterschiedlich eingeschätzt. Die aktuelle Wirtschaftslage wurde in Deutschland, Österreich und Luxemburg als besonders günstig, in Belgien, der Slowakei und Finnland zumindest als zufriedenstellend beurteilt. Deutlich ungünstiger wird die aktuelle Situation in Frankreich und Italien beurteilt. Besonders schlecht bleibt die aktuelle wirtschaftliche Situation in Griechenland, Irland, Spanien und Portugal. Die Erwartungen fallen für die kommenden sechs Monate bis auf Portugal in allen Ländern des Euroraums positiv aus, sind jedoch nicht mehr ganz so optimistisch wie zu Jahresmitte. Die Inflationserwartungen für 2010 bleiben unverändert bei 1,6% und liegen weiterhin unter der Zielmarke der Europäischen Zentralbank. Nur wenige WES-Experten rechnen mit einem Anstieg der kurz- wie auch der langfristigen Zinsen im Laufe der nächsten sechs Monate. Im Zuge der konjunkturellen Erholung haben sich auch die mittelfristigen Wirtschaftsaussichten wieder etwas aufgehellt. Für die nächsten drei bis fünf Jahre rechnen die WES-Experten mit einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von 1,8%, während sie vor Jahresfrist diesen Wert noch mit 1,4% ansetzten. Weitere Informationen: www.ifo.de |
ifo Institut für Wirtschaftsforschung e.V., München
» insgesamt 297 News über "ifo" im News-Archiv gefunden
Ihre News im plasticker? Bitte senden Sie Ihre Pressemitteilungen an redaktion@plasticker.de!
| » zurück zum Seitenanfang |
Top-Meldungen der letzten Tage
Nerea: Modulares Anlagenkonzept für das chemische Recycling schwer verwertbarer Kunststoffabfälle
Krones: Übernahme der Wiro Präzisions-Werkzeugbau GmbH
Arburg: Übernahme der Stork Plastics Machinery B.V.
Karl Hess GmbH & Co. KG: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Meist gelesen, 10 Tage
Karl Hess GmbH & Co. KG: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Arburg: Übernahme der Stork Plastics Machinery B.V.
Hess plastics: Neuaufstellung im Insolvenzverfahren - Strukturierter Investorenprozess eingeleitet
Meist gelesen, 30 Tage
Karl Hess GmbH & Co. KG: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
VBI Plastic: Vorläufiges Insolvenzverfahren angeordnet
Bruchsaler Kunststoffe: Insolvenzantrag gestellt
Festo: Verlagerung der Spritzgussfertigung in die Türkei
VDI: Prof. Martin Würtele ist 52. „Kunststoffritter“
BASF: Vorläufige Quartalszahlen übertreffen Erwartungen – Ergebnisausblick für 2026 angehoben
Meist gelesen, 90 Tage
Durotherm: Übernahme durch swissplast group sichert Fortführung der Standorte Haiterbach und Lindlar
Grünstoff: Kunststoffrecycler mit strategischer Neuausrichtung
Karl Hess GmbH & Co. KG: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Dreher: Vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet
Evonik: Stellenabbau und Ausstieg aus dem Polyester-Geschäft angekündigt
Neue und gebrauchte Maschinen & Anlagen finden Sie in der großen Maschinenbörse.
Kostenfreie Nutzung aller Börsen! Registrieren Sie sich jetzt!
| Experimentelle und simulative Analyse der Mischwirkung in Einschneckenextrudern
|