| 13.01.2011, 06:05 Uhr | Lesedauer: ca. 1 Minute |
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Das russische Chemieunternehmen SalavatNefteOrgSintez (SNOS) plant die Errichtung einer Pyrolyse-Anlage zur Herstellung von Grundstoffen wie Ethylen und Propylen für die Kunststoffproduktion. Laut Medienberichten sollen im Rahmen des Projekts zudem neue Anlagen zur Produktion von Polyethylen, Polypropylen und anderen Polymeren entstehen. Generaldirektor Damir Shavaleyev zufolge ist in einer ersten Etappe bis 2015 die Investition von 70 Mrd. RUB (1,77 Mrd. EUR) in eine Pyrolyse-Anlage mit einer Jahreskapazität von 380.000 Tonnen und in eine Anlage zur Polyethylen-Produktion mit einer Kapazität von 200.000 Tonnen im Jahr vorgesehen. In einer zweiten Etappe will SNOS gemeinsam mit dem Mehrheitsaktionär GazProm weitere 150 Mrd. RUB (3,78 Mrd. EUR) in den Ausbau der Pyrolyse-Kapazitäten auf bis zu 1 Mio. Tonnen im Jahr und die Erweiterung der Polymer-Produktion investieren. Die in Salavat in der Republik Baschkortostan ansässige SalavatNefteOrgSintez produziert mit mehreren Tochtergesellschaften vor allem Kraftstoffe, Kunststoffe, Düngemittel und weitere Chemikalien und gehört zu den größten Branchenunternehmen in Russland. In den ersten drei Quartalen 2010 erzielte das unternehmen einen Umsatz von 44,7 Mrd. RUB (1,13 Mrd. EUR) und musste dabei einen Nettoverlust in Höhe von 3,7 Mrd. RUB (93 Mio. EUR) verbuchen. Der Staatskonzern GazProm kontrolliert 50% und eine Aktie an SNOS. Weitere Informationen: www.gazprom.ru Quelle: nov-ost.info |
Chemie- und Kunststoffbranche, Russland
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