| 21.03.2011, 06:15 Uhr | Lesedauer: ca. 2 Minuten |
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Das SKZ trägt den steigenden Anforderungen an Kunststoffe und Compounds Rechnung und gründet im Bereich Forschung und Entwicklung das neue Geschäftsfeld Materialentwicklung. Grundvoraussetzung für innovative Produkte und neue Anwendungen ist immer die Verfügbarkeit eines geeigneten Werkstoffs. Daraus resultiert ein Trend zur Entwicklung hochspezialisierter Kunststoffe. Dem entgegen steht jedoch die Tendenz, Produktlinien zu verschlanken und somit Spezialprodukte mit geringen Umsatzmengen aus dem Programm zu nehmen. Um der zukunftsweisenden Entwicklung neuer und anwendungsmodifizierter Compounds mehr Gewicht zu verleihen, wurde der Geschäftsbereich Materialentwicklung aus den Aktivitäten der vormaligen Gruppe Compoundieren und Extrudieren ausgegliedert und als eigenständige Gruppe in der F&E des SKZ installiert. Hier arbeiten Kunststofftechniker, Ingenieure, Chemiker und Werkstoffwissenschaftler an der interdisziplinären Entwicklung maßgeschneiderter Compounds. Am SKZ bestehen beste Voraussetzungen, um innovative Werkstoffe mit moderner Maschinentechnik zu verarbeiten und so ausgereifte industrielle Compounds zu kreieren. Neben den klassischen, technischen und Hochleistungs-Thermoplasten sowie deren Blends können auch Biopolymere, Wood Polymer Composites (WPC), Hochleistungskunststoffe, Nanocomposites und thermoplastische Elastomere (TPE) nach spezifischen Kundenvorgaben entwickelt werden. Weitere Schwerpunkte sind zudem flammgeschützte Kunststoffe, hochgefüllte und verstärkte Materialien, Tribocompounds und die Verarbeitung abrasiver Füllstoffe wie z.B. Keramiken. Gemeinsam mit der Gruppe Ökonomie & Ökologie können auch die Erstellung von Ökobilanzen, Carbon Footprints sowie Umweltprodukterklärungen zu den betreffenden Materialien angeboten werden. Als Dienstleistung können den Kunden die Entwicklung und Optimierung von maßgeschneiderten Rezepturen gemäß Anforderungsprofilen angeboten werden. Das Portfolio umfasst zudem die Prüfung der Compounds und die Erstellung von Materialdatenblättern. Die Produktion von Klein- und Kleinstmengen, die Untersuchung von Verarbeitungseigenschaften auf industrienahen Compoundier- und Extrusionsanlagen sowie Materialrecherchen und Materialempfehlungen für spezifische Problemstellungen runden das Angebot ab. Weitere Informationen: www.skz.de |
Süddeutsches Kunststoff-Zentrum SKZ, Würzburg
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