| 19.05.2011, 14:51 Uhr | Lesedauer: ca. 3 Minuten |
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Die Oechsler AG mit Sitz in Ansbach/Mittelfranken meldet für das Geschäftsjahr 2010 ein Umsatzwachstum von 28% auf 140,6 Millionen Euro. Für die gesamte Unternehmensgruppe wird ein Rekordumsatz von 156 Millionen Euro angegeben, im Vorjahresvergleich entspricht dies einer Steigerung um 36%. Oechsler profitierte dabei nach eigenem Bekunden von der Ende 2009 einsetzenden Erholung der exportstarken Automobilhersteller, für die das Unternehmen als Systemlieferant Präzisionsteile und Baugruppen entwickelt und fertigt. Damit habe Oechsler das vor der Krise im Jahr 2007 erzielte Umsatzniveau an den Standorten Ansbach und Weißenburg wieder erreichen und auf Ebene der Unternehmensgruppe sogar noch übertreffen können. Trotz der weiterhin bestehenden konjunkturellen Risiken erwartet Oechsler anhaltendes Wachstum und sieht sich für die Zukunft bestens gerüstet. Die bestehenden Lieferbeziehungen zu einer Reihe namhafter Automobilzulieferer seien 2010 von Oechsler konsequent weiterentwickelt worden. Dabei sei der Bereich Elektronische Parkbremse ein Hauptwachstumstreiber gewesen. Gleichzeitig setzten sich die Ende 2009 begonnenen Erholungstendenzen flächendeckend bei allen relevanten Kunden und Märkten fort. So seien auch im Geschäftsfeld Medical die Volumina deutlich angestiegen, während im Geschäftsfeld Industrial Solutions aufgrund einer gezielten Bereinigung bei Kleinkunden die Umsätze im Inland geringer ausfielen, wohingegen sie im Ausland deutlich anstiegen. Nach den Worten von Dr. Claudius M. Kozlik, Vorstandsvorsitzender der Oechsler AG, liegt der Anteil des Geschäftsfelds Automotive bei rund 70%. Als attraktiver und innovativer Lösungsanbieter für High-Tech-Präzisionsteile und -baugruppen aus Kunststoff sei die Strategie von Oechsler darauf ausgerichtet, die langfristige Unabhängigkeit des ebenso traditionsreichen wie modernen Familienunternehmens durch Konzentration auf die drei Geschäftsfelder Automotive, Medical und Industrial Solutions zu sichern. So zielten die Vertriebsaktivitäten darauf ab, neue Kunden und Märkte zu gewinnen, denen das Produkt- und Technologiespektrum von Oechsler Mehrwert bietet. Damit werde die Abhängigkeit von Einzelkunden bzw. -projekten innerhalb eines Geschäftsfeldes begrenzt und eine nachhaltige Unternehmensentwicklung gewährleistet. Attraktiver Arbeitgeber durch Übernahme zahlreicher Zeitarbeitskräfte und eigene Ausbildung Die Zahl der Mitarbeiter stieg den Angaben zufolge im Jahr 2010 in der Unternehmensgruppe um 21% von 1.392 auf 1.686. Am Stammsitz Ansbach, der 2010 einen Umsatzbeitrag von 110 Millionen Euro leistete, seien knapp 80 Mitarbeiter neu eingestellt worden, darunter mehrheitlich ehemalige Zeitarbeitskräfte, die eine dauerhafte Anstellung gefunden hätten. Dazu Michael Meyer, Vorstand Finanzen der Oechsler AG: "Bei Auftragsspitzen und als Flexibilitätspuffer nutzen wir das Instrument Zeitarbeit für bis zu 5% der Belegschaft und stellen bei höherem Bedarf ein. Diese Lösung haben wir mit dem Betriebsrat vereinbart und zeigen damit unsere soziale Verantwortung als einer der wichtigsten, aber auch attraktivsten Arbeitgeber in Mittelfranken bei diesem politisch vieldiskutierten Thema." Im Wettbewerb um künftige Fachkräfte setzte Oechsler nach eigenem Bekunden unverändert auf eigene Ausbildung, die seit vielen Jahren über dem Branchendurchschnitt liege. Zum Jahresende bestanden in Ansbach 66 und in Weißenburg 15 Ausbildungsverhältnisse für die Berufe Verfahrensmechaniker (-in) für Kunststoff- und Kautschuktechnik, Werkzeugmechaniker (-in), Mechatroniker (-in), Elektroniker (-in), Fachkraft für Lagerlogistik sowie Industriekaufmann (-frau). Alle Jungfacharbeiter, die ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen haben, seien wie in den Vorjahren übernommen worden. Der gesamte Vorstand dankte der Belegschaft für ihre Loyalität und Flexibilität, die damit einen wesentlichen Beitrag zur sehr guten Entwicklung im Jahr 2010 des Unternehmens geleistet habe. Auch die Auslandsstandorte von Oechsler in China (Taicang) und Rumänien (Lipova) haben den Angaben zufolge maßgeblich zum Erfolg beigetragen: In Taicang sei eine Verdopplung des Umsatzes auf 24 Millionen Euro gelungen, der Umsatz in Lipova sei von 0,7 Millionen Euro 2009 auf 3 Millionen Euro im vergangenen Geschäftsjahr gestiegen. Für 2011 sieht das Unternehmen weiterhin gute Wachstumsperspektiven und plant ein Wachstum von über 10% an allen Standorten der Gruppe. Die langfristig angelegte Unternehmenspolitik soll durch hohe Investitionen begleitet werden, die von 7 Millionen € im Jahr 2010 auf 12 Millionen € steigen sollen. Weitere Informationen: www.oechsler.com |
Oechsler AG, Ansbach/Mittelfranken
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